Hamburg (aktiencheck.de AG) - Die Kursentwicklung an den meisten Aktienmärkten in diesem sowie dem letzten Jahr dürfte die Anleger enttäuscht haben, berichten die Analysten der Berenberg Bank.
Die Krise in Bereichen der Anleihemärkte (Subprime-Anleihen etc.) sowie die kontinuierlich ansteigenden Inflationsraten hätten viele Anleger aus dem Aktienmarkt in den Markt für Rohstoffe getrieben. Während die Aussichten für Industriemetalle und Energierohstoffe angesichts der US-Konjunkturabschwächung gedämpft seien, würden die Prognosen für Edelmetalle und Agrarrohstoffe positiv bleiben. Zudem würden Rohstoffanlagen zu anderen Anlagemöglichkeiten wie Anleihen und Aktien eine niedrige Korrelation aufweisen. Sie würden sich deshalb zur Risikodiversifikation eignen.
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Das steigende Interesse der Anleger für diese Anlageklasse habe auch zu einem erhöhten Angebot an Anlagemöglichkeiten geführt. Die Einführung von ETFs (Exchange Traded Funds) z. B. auf Silber oder Platin habe wiederum zu einer erhöhten Nachfrage nach physischen Edelmetallen geführt. Damit seien die Nachfrage am Markt und teilweise auch die Preise dieser Edelmetalle gestiegen.
Die Chance auf attraktive Renditen auf Rohstoffinvestments mache sie zu einer charmanten Investition für den langfristigen Vermögensaufbau. Die prophezeite Ressourcenverknappung, einhergehend mit steigenden Rohstoffpreisen, dürfte auch in Zukunft attraktive Gewinnaussichten bieten. Da die Rohstoffpreise tendenziell steigen würden, wenn das Verbraucherpreisniveau steige und sich Geld entwerte, würden sie sich auch als wirksamer Inflationsschutz anbieten.
Unter den Edelmetallen hätten zuletzt speziell Gold und Platin profitiert, aber auch Palladium habe zuletzt kräftig zulegen können. Agrarrohstoffe hätten ähnliche Preisschübe gezeigt. (29.02.2008/ac/a/m)