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Goldpreis erreichte neues Hoch


08.11.2007
Commerzbank Corp. & Markets

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Der Goldpreis scheint derzeit einfach nicht zu stoppen, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.

Am Mittwochvormittag habe der Preis für eine Feinunze Gold mit über 845 USD ein neues Hoch erreicht und sei nur noch wenig vom nominalen Allzeithoch vom 21. Januar 1980 bei 873 USD entfernt. Hauptpreistreiber sei wieder einmal der USD gewesen. Dessen leichte Teilerholung habe den Goldpreis zwischenzeitlich bis auf 824 USD zurückfallen lassen. Interessant sei darüber hinaus aus Sicht von Euro-Investoren, dass der Goldpreis in Euro das Hoch von Mai 2006 überschritten habe.


Es sei nach Meinung der Analysten von Commerzbank Corporates & Markets durchaus möglich, dass sich der Goldpreis auch bei einer nachhaltigen Stabilisierung des USD weiter nach oben bewegen könnte, da der Preisanstieg eine Reihe neuer Investoren angezogen habe. Die heutige Zinsentscheidung der EZB bzw. die anschließende Pressekonferenz könnte weitere Signale für den Goldpreis liefern. Kinross Gold habe für das dritte Quartal wegen stark gestiegener Kosten einen rückläufigen Gewinn gemeldet.

Die Umsatzkosten je Unze seien wegen höherer Energie- und Produktionskosten sowie der Stärke der kanadischen und brasilianischen Währung von 321 USD auf 383 USD gestiegen. Steigende Kosten würden weiter eine Triebfeder der Goldhausse bleiben. Die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets würden optimistisch für die nächsten Tage bleiben und mit einem - zumindest kurzfristigen - Überschreiten des Allzeithochs rechnen.

GFMS habe sich gestern in einem Bericht zum Silbermarkt geäußert, laut dem man für das nächste Jahr Preise zwischen 13,20 und 16,50 USD erwarte. Die Minenförderung sollte sich nach 3,6% in 2007 im nächsten Jahr um 7% erhöhen. Darüber hinaus erwarte man eine zyklische Abkühlung der industriellen Nachfrage. Laut GFMS sollten sich die Fundamentaldaten am Silbermarkt verschlechtern, die Investmentnachfrage dürfte jedoch das bestimmende Element bleiben. Die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets seien der Meinung, dass die Investmentnachfrage in den nächsten Monaten weiter steigen und das Preisniveau hoch halten sollte. (08.11.2007/ac/a/m)

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