Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" halten die Aktie von E.ON (ISIN DE000ENAG999 / WKN ENAG99) für Langfrist-Anleger interessant.
Eine rückläufige Nachfrage und gleichzeitig spürbar sinkende Absatzpreise seien eine unangenehme Mischung gewesen, die dem Energiekonzern die Bilanz des Geschäftsjahres 2009 verhagelt habe. Der Umsatz sei um 6% auf 81,8 Mrd. EUR gesunken, während das bereinigte EBIT um 2% auf 9,6 Mrd. EUR gefallen sei. Die Konsensschätzungen, die von 82,9 Mrd. EUR und 9,9 Mrd. EUR ausgegangen seien, seien damit verfehlt worden.
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Auch der Konzernüberschuss sei zurückgegangen. Hier habe das Minus bei 5% auf 5,3 Mrd. EUR gelegen. Den Aktionären habe E.ON dennoch eine stabile Dividende in Aussicht gestellt. Wie schon im zurückliegenden Jahr würden die Investoren damit 1,50 EUR je Anteilsschein erhalten.
Angesichts der schwer zu greifenden Entwicklung der Weltwirtschaft habe sich das Management des Energieversorgers hinsichtlich der weiteren Entwicklung bedeckt gegeben. Die Prognose für das laufende Geschäftsjahr sei nach Einschätzung des Managements mit hohen Unsicherheiten behaftet. E.ON rechne im Geschäftsjahr 2010 mit einer Steigerung des bereinigten Gewinns um 0 bis 3%. Im Hinblick auf den bereinigten Konzernüberschuss erwarte das Management hingegen eine Stagnation.
Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" bleiben bei ihrer Einschätzung, dass die E.ON-Aktie ein interessantes Papier für Langfrist-Anleger ist. (Ausgabe 39 vom 10.03.2010) (11.03.2010/ac/a/d) Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.