München (aktiencheck.de AG) - Christian Obst und Jonathan Schroer, Analysten von UniCredit Research, stufen die Salzgitter-Aktie (ISIN DE0006202005 / WKN 620200) nach wie vor mit "sell" ein.
Salzgitter habe die vorläufigen Zahlen für das Jahr 2009 veröffentlicht und einen Umsatz von 7,8 Mrd. EUR ausgewiesen (Vorjahr: 12,5 Mrd. EUR). Das operative Ergebnis vor Steuern habe bei -160,3 Mio. EUR und das Nettoergebnis bei -386,5 Mio. EUR gelegen. Für das Geschäftsjahr 2010 rechne das Unternehmen mit einem EBT im zweistelligen Millionenbereich. Diese Vorgabe bewege sich deutlich unter der Konsensschätzung und unter der Prognose von UniCredit Research.
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Die Marktprognosen für Salzgitter würden sich derzeit im Abwärtstrend befinden. Vor diesem Hintergrund seien derzeit keine positiven Impulse für die Salzgitter-Aktie absehbar. Nach Berechnung von UniCredit Research werde Salzgitter im Jahr 2010 ein EPS von 2,75 EUR erzielen (KGV: 24,7). Für 2011 laute die EPS-Prognose auf 5,45 EUR (KGV: 12,4). Das Kursziel der Aktie belasse man bei 55,00 EUR, damit liege das Kursziel 19,0% unter dem aktuellen Kursniveau.
Die Analysten von UniCredit Research vergeben daher für den Anteilschein von Salzgitter weiterhin das Rating "sell". (Analyse vom 08.03.10) (08.03.2010/ac/a/d) Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.