Berlin (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "Fuchsbriefe" empfehlen, die Aktie von Novartis (ISIN CH0012005267 / WKN 904278) zu kaufen.
Das Unternehmen orientiere sich in alle Richtungen um sein Geschäft weiter zu vergrößern. Novartis treibe 150 Medikamenten-Projekte voran. Dabei werde nicht nur auf die Forschung im eigenen Haus gesetzt, weshalb sich der Konzern unter anderem an den Biotech-Unternehmen MorphoSys und Intercell beteiligt habe. Im vergangenen Jahr habe Novartis das Schweizer Gentechnik-Unternehmen Speedel komplett übernommen. Zusätzlich seien noch 25% an dem US-Unternehmen Alcon erworben worden.
Das Unternehmen sei weit weniger als das Gros der Branche von Patentabläufen betroffen. Das in den kommenden drei Jahren maximal 15% der Umsätze wegfallen würden, sei ein Spitzenwert. Erst 2012 gebe es einen deutlichen Einschnitt, wenn das Mittel Diovan gegen Bluthochdruck seinen Patentschutz verliere. Dennoch sei der Anteilsschein des Unternehmens zuletzt in Ungnade gefallen. Der Kurs sei Ende Februar nach einer Gewinnwarnung eingebrochen. Möglicherweise werde der Verdienst von Novartis im ersten Quartal 2009 geringer ausfallen, da die Währungen zahlreicher Absatzmärkte eingebrochen seien.
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Das sollte Value-Investoren nicht schrecken. Der Anteilsschein notiere so tief wie seit den 90er Jahren nicht mehr. Das KGV befinde sich im einstelligen Bereich, die aktuelle Nettoverschuldung betrage nahe Null und die Dividendenrendite habe zuletzt an 5% herangereicht. Die Experten würden mittelfristig mit deutlich höheren Kursen rechnen. Der Konzern besitze eine gut gefüllte Produktpipeline und ziele mit seinen Medikamenten auf einen Massenmarkt.
Für die Experten von "Fuchsbriefe" ist die Aktie von Novartis ein Kauf mit einem Kursziel von 40 EUR. Ein Stoppkurs sollte bei 23,37 EUR gesetzt werden. (Ausgabe 14 vom 08.04.2009) (09.04.2009/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.