Nach den kräftigen Kursgewinnen der Vorwoche verhielten sich die Anleger in den USA gestern abwartend, so die Analysten von Helaba.
So hätten sich nur minimale Veränderungen im Vergleich zu den Vortagespreisen ergeben. Der Dow Jones Index habe mit einem Aufschlag von 3,77 Zählern bei 10.391 geschlossen und der Technologieindex NASDAQ habe einen Drittel Punkt höher bei 2.039 notiert. Zu einem kleinen Tagesverlust sei es beim S&P 500 gekommen, der allerdings nach zuletzt neun positiven Sitzungen in Folge ein neues Jahreshoch erreicht habe. Auf dem Parkett sei man gestern zunehmend vorsichtig gewesen, da sich angesichts der aufgelaufenen Gewinne eine zunehmend überkaufte Situation eingestellt habe, die förmlich nach einer (Zwischen-) Korrektur zu schreien scheine, wobei andererseits alle von einer Jahresendrallye ausgingen.
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Seitens der FED werde für diese Woche mit einer weiteren Zinserhöhung gerechnet; allerdings habe sich das Szenario aufgrund der guten Arbeitsmarktdaten von letzten Freitag etwas dahingehend gewandelt, dass eine zusätzliche Zinserhöhung im Dezember nicht mehr gänzlich ausgeschlossen werde. Die Zinsmärkte würden eine höhere Wahrscheinlichkeit für einen weiteren Zinsschritt jedenfalls einpreisen.
Im Pharmasektor hätten die Aktien von Pfizer gestern um 1,3 Prozent auf 28,41 US-Dollar nachgegeben, nachdem bekannt geworden sei, dass die Staatsanwaltschaft in New York Ermittlungen gegen das Unternehmen eingleitet haben solle. Zudem beabsichtige das Unternehmen, eine sogenannte "Black Box Warning" auf dem Schmerzmittel Bextra anzubringen. eBay dagegen habe von einer Kaufempfehlung durch das Investmenthaus JP Morgan profitieren können und sei um mehr als vier Prozent auf 103,69 US-Dollar gestiegen.
Die Handelsumsätze seien gestern bei negativer Marktbreite auf 1,3 Mrd. an der NYSE bzw. 1,59 Mrd. gehandelter Aktien an der NASDAQ zurückgegangen. Das Verhältnis von Gewinnern zu Verlierern habe sich wie folgt gestaltet: NYSE Adv./Dec. 1.255/2.092 und NASDAQ Adv./Dec. 1.414/1.679.