Die Analysten der Zürcher Kantonalbank stufen die Aktie von Pfizer (ISIN US7170811035 / WKN 852009) mit "übergewichten" ein.
Pfizer sei der weltweit größte Pharmakonzern und verfüge über 10 Blockbuster. Pharma sei mit 86% Umsatzanteil die größte Sparte. Weitere Tätigkeitsgebiete seien Konsumprodukte und Veterinärmedizin. Den sechs bis 2007 ablaufenden Patenten von Blockbustern stünden 14 neue Medikamente gegenüber, wovon fünf potenzielle Blockbuster seien. Pfizer profitiere vom Vioxx-Rückruf von Merck, weil Celebrex und Bextra von Pfizer zu den verbleibenden COX-2-Medikamenten gehören würden.
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Die Pfizer-Aktie sei mit einem KGV 2005 von 12,5x (Pharma: 15,4x; S&P: 15,4x) und einer PEG-Ratio 2005 von 1,10 (Pharma: 1,41; S&P: 1,51) deutlich unterbewertet. Zudem würden auch in diesem Jahr Kosteneinsparungen von USD 3,5 bis 4 Mrd. erwartet, welche noch aus den Akquisitionen (Warner Lambert, Pharmacia) stammen würden. Die demografische Entwicklung und die breite Diversifikation durch die Blockbuster, die durch die weiterhin hohen Forschungsaufwendungen gewahrt werde, würden das künftige Wachstum positiv beeinflussen. Die Finanzlage werde mit dem Credit-Bestrating "AAA" eindrücklich deklariert. Eine Risikostufe von 1 (sehr geringes Risiko) sei gerechtfertigt.
Die Analysten der Zürcher Kantonalbank empfehlen die Pfizer-Aktie weiterhin zum Kauf; sie ist Bestandteil des Portfolios Nordamerika.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.