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Russischer Rubel: Sanktionsängste führten zur Abschwächung des RUB




05.09.18 10:00
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.aktiencheck.de) - Unlängst hat die Russische Zentralbank Devisenkäufe ausgesetzt, um einer Talfahrt des RUB (Russischer Rubel) Einhalt zu gebieten, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG (RBI).

In dem Bestreben, die russische Währung zu stabilisieren, sollte dies bis Ende September andauern. Zuvor hätten Sanktionsängste zu einer Abschwächung des RUB geführt und der Schritt sei klar auf die Schaffung eines Gegengewichts zu dem Abwertungsdruck ausgerichtet gewesen. Hinsichtlich des Sanktionsrisikos hätten die USA neue Sanktionen in Bezug auf den am 4. März in Großbritannien verübten Nervengift-Angriff verhängt. Umfangreichere Sanktionen würden folgen, sofern Russland nicht gewissen Anforderungen der USA entspreche, beispielsweise der Genehmigung von Vor-Ort-Inspektionen der chemischen und biologischen Waffen des Landes, was unwahrscheinlich sei.

Zusätzlich zu den obigen Ausführungen hätten der republikanische Senator Lindsey Graham und der Demokrat Bob Menendez angekündigt, dass "die USA es in aller Klarheit zeigen muss, dass wir unsere Nation verteidigen". Mit dieser Stellungnahme hätten sich die beiden Senatoren auf den Einfluss des russischen Präsidenten Wladimir Putin auf das Ergebnis der US-Wahlen bezogen und daher damit gedroht, Russland mit zusätzlichen Sanktionen zu belegen. (Ausgabe vom 04.09.2018) (05.09.2018/ac/a/m)





 
 

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