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Chinesischer Renminbi stabilisiert sich




05.09.18 11:00
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.aktiencheck.de) - Der Chinesische Renminbi (CNY) konnte sich in den letzten beiden Wochen stabilisieren, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG (RBI).

Die scharfe Abwertung der "Währung des Volkes", die im Juni gestartet sei, habe schlussendlich doch nach einem Jahr Pause, Gegenmaßnahmen der PBoC (People's Bank of China) nach sich gezogen. Einerseits habe die Notenbank den "antizyklischen Korrekturfaktor" bei der Festlegung des täglichen Referenzkurses von USD/CNY wieder eingeführt. Damit solle dem marktgetriebenen Abwertungsdruck entgegengewirkt werden. Andererseits werde über dem offshore-Kurs Einfluss genommen, indem die großen Staatsbanken angehalten worden seien, im offshore-Markt zu intervenieren um die Liquidität zu verknappen. Damit würden die Wetten gegen den Yuan verteuert und der offhore-Yuan unterstützt.

Die Maßnahmen dürften vorerst auch ausreichen, um den Yuan zu stabilisieren. Ein Einfluss über direkte Währungsinterventionen via Währungsreserven sei derzeit nicht beobachtbar. Eine weitere Eskalation im Handelskonflikt, der so weit gehen könnte, dass der gesamte Außenhandel der USA mit China mit Strafzöllen belegt wäre, würde die chinesische Währung wieder auf die Probe stellen. Die Analysten der RBI stellen die Währungsprognosen daher unter Revision. (Ausgabe vom 04.09.2018) (05.09.2018/ac/a/m)





 
 

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