VBH Holding Wirtschaftserholung und Restrukturierung zahlen sich aus
16.08.11 14:05
Warburg Research
Hamburg (aktiencheck.de AG) - Frank Laser, Analyst von Warburg Research, stuft die Aktie von VBH Holding von "halten" auf "kaufen" herauf.
Ende letzter Woche habe VBH Holding solide Q2-Zahlen 2011 vorgelegt, die leicht über den Warburg Research-Erwartungen gelegen hätten. Der Umsatz sei um ca. 3% ausgeweitet worden, was insbesondere auf solide Wachstumsraten in VBH Holdings Kernmarkt Deutschland (Q2-Umsatz: 5%; höhere Nachfrage durch jüngste Diskussion über energetische Gebäudesanierung) zurückzuführen sei.
Darüber hinaus habe Osteuropa (+8%) von der Wirtschaftserholung in verschiedenen osteuropäischen Ländern und der Tatsache, dass das negative Wirtschaftsklima zum Marktaustritt einiger von VBH Holdings Wettbewerbern geführt habe, profitiert.
Damit habe dieser positive Trend die anhaltende Nachfrageschwäche in Westeuropa überkompensieren können. Hier habe die wirtschaftliche Lage in Spanien, Griechenland und Italien zu einem weiteren Umsatzrückgang von 1% im zweiten Quartal geführt.
Höhere Volumina, eine schlankere Kostenstruktur und der steigende Anteil von VBH Holdings Eigenmarken hätten sich positiv auf das operative Ergebnis des Unternehmens ausgewirkt, das im zweiten Quartal um knapp 25% gesteigert worden sei. Wesentlicher Ergebnistreiber sei Deutschland (EBIT Q2: EUR 4,5 Mio.; +10,8%) gewesen, aber auch die deutlich reduzierten Verluste im Segment Westeuropa (EBIT Q2: EUR 0 Mio. nach einem Verlust von EUR 1,2 Mio. in Q2 2010) hätten zur soliden Performance beigetragen.
Ein verbessertes Working Capital Management (z.B. nur ein leichter Vorratsanstieg trotz höherer Volumina) habe zu einem signifikant verbesserten operativen Cashflow von EUR 0,3 Mio. nach EUR -17,3 Mio. in Q2 2010 geführt.
Die steigende Nachfrage in Deutschland bedingt durch positive politische Verhältnisse und eine Verbesserung der Profitabilität sowohl in West- als auch in Osteuropa sollten zu einem wesentlich besseren Ergebnis im Geschäftsjahr 2011 führen. VBH Holding strebe einen einstelligen Umsatzanstieg und ein überproportionales Ergebniswachstum an. Da sich in 2010 ein Sondereffekt in Höhe von EUR 9 Mio. negativ ausgewirkt habe, sollte beim EBIT im Geschäftsjahr 2011 ein deutlicher Turnaround realisiert werden. Angesichts der soliden Performance in H1 würden die Schätzungen im Warburg Research-Modell leicht hochgenommen.
Dies und der signifikante Kursverfall, der fundamental ungerechtfertigt erscheint, führen nach Ansicht der Analysten von Warburg Research zu einer Heraufstufung des Ratings für die VBH Holding-Aktie von "halten" auf "kaufen". Das Kursziel werde von EUR 5,00 auf EUR 5,30 angehoben. (Analyse vom 16.08.2011) (16.08.2011/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Ende letzter Woche habe VBH Holding solide Q2-Zahlen 2011 vorgelegt, die leicht über den Warburg Research-Erwartungen gelegen hätten. Der Umsatz sei um ca. 3% ausgeweitet worden, was insbesondere auf solide Wachstumsraten in VBH Holdings Kernmarkt Deutschland (Q2-Umsatz: 5%; höhere Nachfrage durch jüngste Diskussion über energetische Gebäudesanierung) zurückzuführen sei.
Darüber hinaus habe Osteuropa (+8%) von der Wirtschaftserholung in verschiedenen osteuropäischen Ländern und der Tatsache, dass das negative Wirtschaftsklima zum Marktaustritt einiger von VBH Holdings Wettbewerbern geführt habe, profitiert.
Damit habe dieser positive Trend die anhaltende Nachfrageschwäche in Westeuropa überkompensieren können. Hier habe die wirtschaftliche Lage in Spanien, Griechenland und Italien zu einem weiteren Umsatzrückgang von 1% im zweiten Quartal geführt.
Ein verbessertes Working Capital Management (z.B. nur ein leichter Vorratsanstieg trotz höherer Volumina) habe zu einem signifikant verbesserten operativen Cashflow von EUR 0,3 Mio. nach EUR -17,3 Mio. in Q2 2010 geführt.
Die steigende Nachfrage in Deutschland bedingt durch positive politische Verhältnisse und eine Verbesserung der Profitabilität sowohl in West- als auch in Osteuropa sollten zu einem wesentlich besseren Ergebnis im Geschäftsjahr 2011 führen. VBH Holding strebe einen einstelligen Umsatzanstieg und ein überproportionales Ergebniswachstum an. Da sich in 2010 ein Sondereffekt in Höhe von EUR 9 Mio. negativ ausgewirkt habe, sollte beim EBIT im Geschäftsjahr 2011 ein deutlicher Turnaround realisiert werden. Angesichts der soliden Performance in H1 würden die Schätzungen im Warburg Research-Modell leicht hochgenommen.
Dies und der signifikante Kursverfall, der fundamental ungerechtfertigt erscheint, führen nach Ansicht der Analysten von Warburg Research zu einer Heraufstufung des Ratings für die VBH Holding-Aktie von "halten" auf "kaufen". Das Kursziel werde von EUR 5,00 auf EUR 5,30 angehoben. (Analyse vom 16.08.2011) (16.08.2011/ac/a/nw)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 3,60 € | 3,60 € | - € | 0,00% | 25.05./07:31 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0007600702 | 760070 | 4,89 € | 3,50 € | |
Metadaten
| Ratingstufe: | kaufen | |||||||||
| Ratingentwicklung: | Upgrade | |||||||||
| Kurs: | 3.92 | |||||||||
| Kursziel: | 5.3 - 0 | |||||||||
| Kursziel (alt): | 5 - 0 | |||||||||
| Kursziel Einheit: | EUR - Euro | |||||||||
| KGV: | 15,7 | |||||||||
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