US-Münzprägeanstalt hat im Januar 6,11 Mio. Unzen an Silbermünzen verkauft


02.02.12 13:39
Commerzbank Corp. & Markets

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die US-Münzprägeanstalt hat im Januar 6,11 Mio. Unzen (entspricht rund 190 Tonnen) an Silbermünzen verkauft, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.

Dies stelle den zweithöchsten jemals ereichten Wert dar und liege nur 5% unter dem Allzeithoch, das im Januar 2011 erzielt worden sei. Gleichzeitig hätten die von Bloomberg erfassten Silber-ETFs im Januar Zuflüsse von 9,47 Mio. Unzen bzw. knapp 295 Tonnen verzeichnet. Da auch die spekulativen Finanzanleger ihre Netto-Long-Positionen in diesem Jahr bislang deutlich ausgeweitet hätten - diese hätten sich bis zum 24. Januar in etwa verdreifacht -, sei der Preisanstieg von Silber im Januar maßgeblich durch die Investmentnachfrage getrieben gewesen. Mit einem Plus von 19,2% sei Silber im letzten Monat der zweitbeste Rohstoff überhaupt gewesen. Die Analysten würden Silber im Jahresverlauf weiteres Preispotenzial zugestehen, würden kurzfristig nach dem starken Anstieg allerdings auch die Gefahr einer Preiskorrektur sehen.

Platin und Palladium hätten gestern von besser als erwartet ausgefallenen Fahrzeugverkaufszahlen in den USA profitiert. Annualisiert und saisonbereinigt seien im Januar 14,13 Mio. Fahrzeuge verkauft worden, knapp 12% mehr als im Vorjahr. Rückenwind gebe es derzeit auch von der Investmentseite: So hätten die von Bloomberg erfassten Platin- und Palladium-ETFs in diesem Jahr bislang Zuflüsse von knapp 40.000 bzw. gut 72.000 Unzen verzeichnet. (02.02.2012/ac/a/m)




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