Total baut die Chemiesparte aus
01.12.11 17:20
Frankfurter Tagesdienst
Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" bleiben bei der Total-Aktie vorerst auf der Beobachterposition.
Der französische Ölkonzern wolle die Sparten Spezial- und Petrochemie stark ausbauen. Spartenchef Francois Cornelis zufolge würden die Franzosen dafür in den kommenden Jahren jeweils 1 Milliarde EUR an Investitionen planen. Vor allem im asiatischen Wachstumsmarkt, wo Total Chemicals zurzeit etwa ein Fünftel seiner Umsätze erwirtschafte, solle die Präsenz verstärkt werden. Im Reich der Mitte wolle der Ölkonzern zusammen mit der China Power Investment Company mehrere Mrd. EUR in ein Werk zur Produktion von Chemieprodukten aus Kohle investieren.
In Europa seien hingegen eher Strukturanpassungen angesagt. So stehe ein Rückzug aus dem 800 Mio. EUR schweren Düngemittelgeschäft zur Diskussion, weil der Bereich zu klein sei, um auf Dauer wettbewerbsfähig zu sein. Im Petrochemiegeschäft plane Total die integrierten Standorte um die eigenen Raffinerien auszubauen. Solche Produktionsverbunde seien die Stärke der Marktführer BASF und Dow Chemical.
Im internationalen Vergleich sei die Chemiesparte von Total mit 20 Mrd. EUR Umsatz eher klein. Das gelte auch innerhalb des Total-Konzerns, der 2010 über drei Viertel der Erlöse alleine mit der Raffinerie und dem Vertrieb von Kraftstoffen erzielt habe. Charttechnisch habe der Titel nach einer rasanten Erholung im Oktober zuletzt wieder nachgegeben.
Insofern bleiben die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" bei der Total-Aktie vorerst auf der Beobachterposition. (Ausgabe 184 vom 30.11.2011) (01.12.2011/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Der französische Ölkonzern wolle die Sparten Spezial- und Petrochemie stark ausbauen. Spartenchef Francois Cornelis zufolge würden die Franzosen dafür in den kommenden Jahren jeweils 1 Milliarde EUR an Investitionen planen. Vor allem im asiatischen Wachstumsmarkt, wo Total Chemicals zurzeit etwa ein Fünftel seiner Umsätze erwirtschafte, solle die Präsenz verstärkt werden. Im Reich der Mitte wolle der Ölkonzern zusammen mit der China Power Investment Company mehrere Mrd. EUR in ein Werk zur Produktion von Chemieprodukten aus Kohle investieren.
In Europa seien hingegen eher Strukturanpassungen angesagt. So stehe ein Rückzug aus dem 800 Mio. EUR schweren Düngemittelgeschäft zur Diskussion, weil der Bereich zu klein sei, um auf Dauer wettbewerbsfähig zu sein. Im Petrochemiegeschäft plane Total die integrierten Standorte um die eigenen Raffinerien auszubauen. Solche Produktionsverbunde seien die Stärke der Marktführer BASF und Dow Chemical.
Insofern bleiben die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" bei der Total-Aktie vorerst auf der Beobachterposition. (Ausgabe 184 vom 30.11.2011) (01.12.2011/ac/a/a)
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