Salzgitter verschenktes Jahr nähert sich dem Ende
16.11.10 12:33
Hamburger Sparkasse
Hamburg (aktiencheck.de AG) - Ingo Schmidt, Analyst der Hamburger Sparkasse, stuft die Aktie von Salzgitter von "verkaufen" auf "halten" hoch.
Die Salzgitter AG zähle mit etwa 8 Mrd. EUR Außenumsatz, einer Produktion von knapp 5 Mio. Tonnen Rohstahl und ca. 25.000 Mitarbeitern (2009) zu den führenden Stahltechnologie-Konzernen Europas. Eine starke Stellung habe das Unternehmen insbesondere im Röhrenbereich inne. Der Konzern liege im Bereich der mittleren Leitungs- und Präzisrohre in Europa auf Platz 1, im Großrohrbereich sei man Weltmarktführer.
Salzgitter zeichne sich durch eine hohe Nettoliquidität aus, die in den letzten Monaten genutzt worden sei, sich breiter aufzustellen. Neben dem Erwerb der Klöckner-Werke AG (ISIN DE0006780000 / WKN 678000), einem führenden Anbieter in der Abfüll- und Verpackungstechnologie, sei auch eine Beteiligung an der Norddeutschen Affinerie (ISIN DE0006766504 / WKN 676650) aufgebaut worden.
Die Salzgitter AG sei angesichts steigender Rohstoffkosten und dem neu initiierten Preissystem Opfer eigener unvorteilhafter Vertragsgestaltungen geworden. Mit fortschreitender Dauer dürften unprofitable Altverträge jedoch zunehmend durch lukrativere Aufträge ersetzt werden, so dass ab 2011 Raum für signifikante Ergebnisverbesserungen bestehe.
Angesichts deutlicher Kursverluste in 2010 und dem negativen Sentiment stufen die Analysten der Hamburger Sparkasse die Salzgitter-Aktie von "verkaufen" auf "halten" herauf. (Analyse vom 16.11.2010) (16.11.2010/ac/a/d)
Die Salzgitter AG zähle mit etwa 8 Mrd. EUR Außenumsatz, einer Produktion von knapp 5 Mio. Tonnen Rohstahl und ca. 25.000 Mitarbeitern (2009) zu den führenden Stahltechnologie-Konzernen Europas. Eine starke Stellung habe das Unternehmen insbesondere im Röhrenbereich inne. Der Konzern liege im Bereich der mittleren Leitungs- und Präzisrohre in Europa auf Platz 1, im Großrohrbereich sei man Weltmarktführer.
Die Salzgitter AG sei angesichts steigender Rohstoffkosten und dem neu initiierten Preissystem Opfer eigener unvorteilhafter Vertragsgestaltungen geworden. Mit fortschreitender Dauer dürften unprofitable Altverträge jedoch zunehmend durch lukrativere Aufträge ersetzt werden, so dass ab 2011 Raum für signifikante Ergebnisverbesserungen bestehe.
Angesichts deutlicher Kursverluste in 2010 und dem negativen Sentiment stufen die Analysten der Hamburger Sparkasse die Salzgitter-Aktie von "verkaufen" auf "halten" herauf. (Analyse vom 16.11.2010) (16.11.2010/ac/a/d)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 35,907 € | 35,609 € | 0,298 € | +0,83% | 24.05./22:01 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0006202005 | 620200 | 55,00 € | 32,43 € | |
Metadaten
| Ratingstufe: | halten | ||||||
| Ratingentwicklung: | Upgrade | ||||||
| Kurs: | 53.29 | ||||||
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| Analysten: | Herr Ingo Schmidt | ||||||
Werte im Artikel
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