Salzgitter kommt nicht in Fahrt


08.03.11 12:09
Hamburger Sparkasse

Hamburg (aktiencheck.de AG) - Ingo Schmidt, Analyst der Hamburger Sparkasse, stuft die Aktie von Salzgitter von "halten" auf "verkaufen" zurück.

Die Salzgitter AG zähle mit etwa 8 Mrd. EUR Außenumsatz, einer Produktion von knapp 5 Mio. Tonnen Rohstahl und circa 25.000 Mitarbeitern (2009) zu den führenden Stahltechnologie-Konzernen Europas. Eine starke Stellung habe das Unternehmen insbesondere im Röhrenbereich inne. Der Konzern liege im Bereich der mittleren Leitungs- und Präzisrohre in Europa auf Platz eins, im Großrohrbereich sei man Weltmarktführer.

Salzgitter zeichne sich durch eine hohe Nettoliquidität aus, die in den letzten Monaten genutzt worden sei, sich breiter aufzustellen. Neben dem Erwerb der Klöckner-Werke AG (ISIN DE0006780000 / WKN 678000), einem führenden Anbieter in der Abfüll- und Verpackungstechnologie, sei auch eine Beteiligung an der Norddeutschen Affinerie aufgebaut worden.

Sowohl die Resultate für 2010 als auch der Ausblick auf 2011 lägen im Rahmen der Analystenerwartungen und damit deutlich unter den allgemeinen Marktprognosen. Mit einem 2011er KGV von fast 29 erscheine die Aktie zudem alles andere als günstig.

Die Analysten der Hamburger Sparkasse stufen die Aktie von Salzgitter daher auf "verkaufen" herab. (Analyse vom 08.03.2011) (08.03.2011/ac/a/d)






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ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE0006202005 620200 55,00 € 32,43 €

Metadaten

Ratingstufe:verkaufen
Ratingentwicklung:Downgrade
Kurs:56.97
KGV:28,5
EPS-Schätzung:20112
Analysten:Herr Ingo Schmidt

Werte im Artikel

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