Rumäniens Notenbank senkt die Zinsen
06.01.12 10:08
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Vor dem Hintergrund zunehmender Unsicherheiten in Bezug auf die globale Konjunkturentwicklung und die Schuldenkrise in der Eurozone sowie den verminderten Risikoappetit der Finanzmarktteilnehmer hat die Notenbank in Rumänien entschieden, den Leitzins um 25 BP auf 5,75% zu senken, um einer wahrscheinlichen Abschwächung des Wachstumsmomentums entgegenzuwirken, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Nach einem BIP-Plus von rund 3% im vergangenen Jahr dürfte die Wirtschaftsaktivität in 2012 nur noch um 0,6% zulegen. Da die Inflationsrate sich derzeit in der Mitte des Zielkorridors der Notenbank von 2% bis 4% befinde, sei in den kommenden Monaten eine weitere Reduzierung des Refinanzierungssatzes durch die Banca Nationala a Romaniei durchaus realistisch.
Nachdem die Kosten für eine Kreditausfallversicherung auf Staatsanleihen aus Ungarn zuletzt auf neue Rekordniveaus gestiegen seien und der Forint zum Euro auf ein neues Allzeittief gefallen sei, scheine die ungarische Regierung einzulenken und in Bezug auf die angestrebten Verhandlungen mit dem Internationalen Währungsfonds und der EU zu Kompromissen bereit. Ein Verhandlungsbeginn noch im Januar rücke damit näher. Allerdings dürften erst konkrete Ergebnisse und die Zusage der internationalen Organisationen für Finanzhilfen dafür sorgen, dass der Druck auf den ungarischen Finanzplatz nachlasse. (06.01.2012/ac/a/m)
Nach einem BIP-Plus von rund 3% im vergangenen Jahr dürfte die Wirtschaftsaktivität in 2012 nur noch um 0,6% zulegen. Da die Inflationsrate sich derzeit in der Mitte des Zielkorridors der Notenbank von 2% bis 4% befinde, sei in den kommenden Monaten eine weitere Reduzierung des Refinanzierungssatzes durch die Banca Nationala a Romaniei durchaus realistisch.
Nachdem die Kosten für eine Kreditausfallversicherung auf Staatsanleihen aus Ungarn zuletzt auf neue Rekordniveaus gestiegen seien und der Forint zum Euro auf ein neues Allzeittief gefallen sei, scheine die ungarische Regierung einzulenken und in Bezug auf die angestrebten Verhandlungen mit dem Internationalen Währungsfonds und der EU zu Kompromissen bereit. Ein Verhandlungsbeginn noch im Januar rücke damit näher. Allerdings dürften erst konkrete Ergebnisse und die Zusage der internationalen Organisationen für Finanzhilfen dafür sorgen, dass der Druck auf den ungarischen Finanzplatz nachlasse. (06.01.2012/ac/a/m)
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