Princess Private Equity Maßnahmenbündel soll NAV-Discount reduzieren
28.07.10 16:27
SRH AlsterResearch
Hamburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst von SRH AlsterResearch, Carsten Mainitz, bewertet die Aktie von Princess Private Equity weiterhin mit dem Rating "kaufen".
Auf der Telefonkonferenz zu den vorläufigen Eckdaten des zweiten Quartals (27. Juli) habe das Management mögliche Maßnahmen zur Reduzierung des Abschlags zwischen Innerem Wert der Aktie und Börsenkurs erläutert, über welche der Verwaltungsrat Mitte August beraten werde. Momentan notiere die Aktie 43,5% unterhalb des NAV von 8,49 EUR (per Xetra-Schlusskurs vom 27.07.2010).
Der erste und nach Meinung der Analysten bedeutendste Vorschlag sehe die Veräußerung eines kleinen Teils des Portfolios über den Sekundärmarkt vor. Hier würden Transaktionen von qualitativ hochwertigen Portfolios teilweise nur mit sehr geringen Discounts zwischen professionellen Investoren getätigt. Unter Verwendung der generierten Liquidität sollten eigene Aktien zurückgekauft werden. Damit könnte die Gesellschaft die Bewertungsunterschiede zwischen Beteiligungs-Sekundärmarkt und Börse über Arbitrage ausnutzen. Durch den Aktienrückkauf würde die Bewertungslücke zwischen Börsenkurs und NAV reduziert.
Zweitens werde die Zahlung einer Dividende geprüft, wozu auch ein Teil der zufließenden Liquidität verwendet werden könnte. Drittens werde die Änderung der Investmentstrategie erwogen. Dabei könnte es zu einer Verstärkung von Direktinvestitionen kommen. An der Börse gelistete Private Equity-Gesellschaften, welche primär Direktinvestitionen tätigen würden, würden aufgrund größerer Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Bewertungen mit geringeren Discounts gehandelt als Dachfondskonstruktionen.
Die vorläufigen Q2-Eckdaten würden einen weiter steigenden Netto Cashflow zeigen. Im ersten Halbjahr hätten die Kapitalrückflüsse (39,4 Mio. EUR) die Kapitalabrufe (32,4 Mio. EUR) um 7,0 Mio. EUR (zum Vergleich Q1 2010: 1,2 Mio. EUR) überstiegen. Da Princess Private Equity Holding mit einem durchschnittlichen Investitionsalter von 4,2 Jahren ein sehr reifes Portfolio halte, würden die Analysten in den nächsten Monaten mit weiterhin hohen Rückflüssen rechnen. Nicht abgerufene Zahlungsversprechen würden sich zum Stichtag auf 282 Mio. EUR belaufen. Positiv falle weiterhin das sinkende Overcommitment (inklusive Kreditlinie: 39,2%) bei hoher Investitionsquote (101,9%) auf.
Eine Umsetzung der diskutierten Maßnahmen würde neue Impulse für den Aktienkurs liefern. Es wäre nur ökonomisch plausibel und im Interesse der Aktionäre, einen kleinen Teil des Portfolios am Sekundärmarkt zu veräußern, mit der frei werdenden Liquidität Aktienrückkäufe zu tätigen und somit die Fehlbewertung opportunistisch auszunutzen.
Die Analysten würden Princess Private Equity Holding sehr gut aufgestellt sehen, um von weiter steigenden Bewertungen der Private Marktes zu profitieren.
Die Analysten von SRH AlsterResearch bekräftigen ihre Einschätzung der Princess Private Equity-Aktie mit "kaufen". Ihr Kursziel lautet unverändert 7 EUR. (Analyse vom 28.07.2010) (28.07.2010/ac/a/nw)
Auf der Telefonkonferenz zu den vorläufigen Eckdaten des zweiten Quartals (27. Juli) habe das Management mögliche Maßnahmen zur Reduzierung des Abschlags zwischen Innerem Wert der Aktie und Börsenkurs erläutert, über welche der Verwaltungsrat Mitte August beraten werde. Momentan notiere die Aktie 43,5% unterhalb des NAV von 8,49 EUR (per Xetra-Schlusskurs vom 27.07.2010).
Der erste und nach Meinung der Analysten bedeutendste Vorschlag sehe die Veräußerung eines kleinen Teils des Portfolios über den Sekundärmarkt vor. Hier würden Transaktionen von qualitativ hochwertigen Portfolios teilweise nur mit sehr geringen Discounts zwischen professionellen Investoren getätigt. Unter Verwendung der generierten Liquidität sollten eigene Aktien zurückgekauft werden. Damit könnte die Gesellschaft die Bewertungsunterschiede zwischen Beteiligungs-Sekundärmarkt und Börse über Arbitrage ausnutzen. Durch den Aktienrückkauf würde die Bewertungslücke zwischen Börsenkurs und NAV reduziert.
Die vorläufigen Q2-Eckdaten würden einen weiter steigenden Netto Cashflow zeigen. Im ersten Halbjahr hätten die Kapitalrückflüsse (39,4 Mio. EUR) die Kapitalabrufe (32,4 Mio. EUR) um 7,0 Mio. EUR (zum Vergleich Q1 2010: 1,2 Mio. EUR) überstiegen. Da Princess Private Equity Holding mit einem durchschnittlichen Investitionsalter von 4,2 Jahren ein sehr reifes Portfolio halte, würden die Analysten in den nächsten Monaten mit weiterhin hohen Rückflüssen rechnen. Nicht abgerufene Zahlungsversprechen würden sich zum Stichtag auf 282 Mio. EUR belaufen. Positiv falle weiterhin das sinkende Overcommitment (inklusive Kreditlinie: 39,2%) bei hoher Investitionsquote (101,9%) auf.
Eine Umsetzung der diskutierten Maßnahmen würde neue Impulse für den Aktienkurs liefern. Es wäre nur ökonomisch plausibel und im Interesse der Aktionäre, einen kleinen Teil des Portfolios am Sekundärmarkt zu veräußern, mit der frei werdenden Liquidität Aktienrückkäufe zu tätigen und somit die Fehlbewertung opportunistisch auszunutzen.
Die Analysten würden Princess Private Equity Holding sehr gut aufgestellt sehen, um von weiter steigenden Bewertungen der Private Marktes zu profitieren.
Die Analysten von SRH AlsterResearch bekräftigen ihre Einschätzung der Princess Private Equity-Aktie mit "kaufen". Ihr Kursziel lautet unverändert 7 EUR. (Analyse vom 28.07.2010) (28.07.2010/ac/a/nw)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 5,84 € | 5,90 € | -0,06 € | -1,02% | 24.05./20:31 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE000A0LBRM2 | A0LBRM | 6,90 € | 5,20 € | |
Metadaten
| Ratingstufe: | kaufen |
| Ratingentwicklung: | reiterated |
| Kurs: | 4.8 |
| Kursziel: | 7 - 0 |
| Kursziel (alt): | 7 - 0 |
| Kursziel Einheit: | EUR - Euro |
| Analysten: | Herr Carsten Mainitz |
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