Oracle Mining-Aktie: Kupfer-Produzent mit Vervielfachungspotenzial




14.10.13 10:27
Bulle & Bär Research

London (www.aktiencheck.de) - Bulle & Bär Research hat am 10.10.2013 eine Research-Studie zur Oracle Mining-Aktie veröffentlicht. Lesen Sie nachfolgend die Originalfassung der Experten:

Im Frühsommer konnte sich die Aktie von Oracle Mining entgegen der allgemeinen Marktschwäche zwischenzeitlich verdoppeln. Der Markt hat die offensichtliche Unterbewertung und das enorme Kurspotenzial - zumindest kurzfristig - wieder wahrgenommen. Seither konsolidiert der Titel den Kursanstieg, wobei der Verkaufsdruck merklich schwächer geworden ist und möglicherweise schon bald der nächste Rallyeschub bevorsteht.

Kurzporträt

Oracle Mining ist ein Kupfer-Explorer mit einer hochgradigen Liegenschaft im US-Bundesstaat Arizona. Für das Projekt sollen in Kürze von JDS Energy & Mining eine Machbarkeitsstudie (feasibility study) sowie ein NI 43-101-Report erstellt werden. Die Ressourcenschätzungen (nachgewiesenen, vermuteten und wahrscheinlichen) belaufen sich auf über 1,1 Mrd. Pfund Kupfer und es gibt noch kleinere Bestände an Gold und Silber.

Mit der Oracle Mining-Aktie haben Anleger die Möglichkeit, in einen sehr werthaltigen Near Term Kupfer-Produzenten zu investieren. Das Unternehmen besitzt die Oracle Ridge-Kupfermine im US-Bundesstaat Arizona. Das Besondere daran ist: Die Mine wurde schon in den 90er-Jahren betrieben, aufgrund der damals niedrigen Rohstoffpreise aber wieder geschlossen. Die Kupferreserven werden auf 1,15 Mrd. Pfund geschätzt, was einem Gegenwert von rund 3,7 Mrd. Dollar entspräche. An der Börse wird Oracle Mining lediglich mit gut 20 Mio. CAD bewertet. Für einen Near-Time-Produzenten mit einem erfahrenen Management und finanzkräftigen Großaktionären erscheint uns dieser Bewertungsabschlag immer noch viel zu hoch.

Oracle Ridge-Mine in Arizona

Die Oracle-Ridge-Mine befindet sich im US-Bundesstaat Arizona, 24 Kilometer nördöstlich der Stadt Tuscon in den Catalina-Bergen. Arizona ist sehr reich an Kupferlagerstätten und zählt somit zu den weltweit größten Kupferfördergebieten. Die Infrastruktur ist sehr gut, nicht zuletzt deshalb, weil die Mine schon zwischen 1991 und 1996 von Lundin betrieben wurde. Da damals jedoch die Kupferpreise viel niedriger notierten als heute, wurde sie von Lundin wieder geschlossen. Es wird geschätzt, dass zwischen 1991 und 1996 circa 1 Mio. Pfund Kupfer in der Oracle Ridge-Mine gefördert wurden. Die Mine ist mit einem Kupfergehalt von über 2% als hochgradig einzustufen ist somit ein bedeutendes Asset der Gesellschaft.

Für Oracle Mining ist es ein enormer Vorteil, dass die Oracle Ridge-Mine schon in Betrieb war. So ist schon ein Großteil der über- sowie unterirdischen Infrastruktur vorhanden. Dennoch taxiert das Management die notwendigen Investitionskosten zur Wieder-Inbetriebnahme der Mine auf etwa 90 Mio. Dollar.

Das Investment sollte sich aber auszahlen, denn immerhin werden die vermuteten und wahrscheinlichen Kupferreserven der Mine auf 1,15 Mrd. Pfund geschätzt. Bei einem aktuellen Kupferpreis von 3,23 Dollar je Pfund entspricht dies rund 3,7 Mrd. Dollar. Darin sind noch nicht die vermuteten und wahrscheinlichen Silberreserven von circa 7 Mio. Unzen im Wert von rund 154 Mio. Dollar enthalten und die Möglichkeit, dass die Reserven durch weitere Bohrungen erhöht werden könnten.

Da inzwischen wichtige Genehmigungen erhalten wurden, hat die Geschäftsführung von Oracle Mining den Spezialisten JDS Energy & Mining Inc. beauftragt, eine Machbarkeitsstudie sowie einen NI 43-101-Report für die Oracle Ridge-Mine zu erstellen. Mit Ergebnissen von JDS ist im Ende 2013/Anfang 2014 zu rechnen. Somit könnte Oracle Mining schon im nächsten Jahr mit dem Bau der Mine beginnen und 2015 zum Kupfer-Produzenten aufsteigen.

Auch wenn bisher noch kein offizieller NI 43-101-Report für die Oracle Ridge-Mine existiert, deuten die bisherigen Studien aus den 90er-Jahren darauf hin, dass es sich bei dem Projekt um eine hochgradige Kupfermine handelt. So kommt Mintec in seiner Studie aus dem Jahr 1994 auf Kupferreserven (proven und probable) von 8,1 Mio. Tonnen bei einem Kupfergehalt von 2,33%. Die Firma Oracle Ridge kommt in seiner Untersuchung aus dem Jahr 1996 auf ein ähnliches Ergebnis: 8,2 Mio. Tonnen (proven und probable) bei 2,27%.

Oracle Mining-Aktie vor möglicher Kursvervielfachung

Oracle Mining überzeugt durch ein sehr erfahrenes Management, eine solide sowie finanzkräftige Aktionärsstruktur, hohe Ressourcenschätzungen, eine bald zu erwartende Produktionsaufnahme und latente Übernahmefantasie.

So gut 16% der Anteile von Unternehmensinsidern, knapp 20% vom renommierten Private Equity-Fund Red Kite und knapp 16% vom chinesischen Rohstoffunternehmen Shanghai Richstone gehalten. Vor allem Shanghai Richstone kommt unserer Meinung nach als möglicher Käufer in Frage, denn Chinas Rohstoffnachrage dürfte trotz der aktuell leichten Wirtschaftsabkühlung in den nächsten Jahren ungestillt bleiben. Daher suchen Rohstoffunternehmen aus China international nach geeigneten Portfolio-Kandidaten.

Mit der im Sommer erhaltenen "Air"-Genehmigung hat Oracle Mining in Bezug auf die Inbetriebnahme der Oracle Ridge-Mine eine wichtige Hürde genommen. Denn durch Pima County (US-Bundesstaat Arizona) wurden in den letzten elf Jahren keine solche Genehmigung mehr vergeben. Zwar taxiert die Geschäftsführung die nötigen Capex bis zur Inbetriebnahme auf circa 90 Mio. Dollar, dabei sollte aber berücksichtigt werden, dass mit Credit Suisse ein Letter of Intent unterzeichnet wurde, der eine Provision für die Projektfinanzierung von 70 Mio. Dollar vorsieht. Und auch der Großaktionär Red Kite, der mit mehr als 15% an Oracle Mining beteiligt ist, hat signalisiert, dass er starkes Interesse an einer Produktionsaufnahme der Oracle Ridge-Mine habe, und dafür weitere 15 Mio. Dollar zur Verfügung stellen wolle. Vor diesem Hintergrund scheint die Finanzierung des Projekts sehr gut abgesichert. Und immerhin ist es dem Management von Oracle Mining gelungen, in der noch relativ jungen Firmenhistorie mehr als 56 Mio. Dollar an Kapital einzusammeln. Dies ist für eine Rohstofffirma, welche an der Börse aktuell mit lediglich gut 20 Mio. CAD bewertet wird eine ansehnliche Summe und durchaus als großes Vertrauensbekenntnis in die Fähigkeiten des Managements zu interpretieren.

Auf Basis des Kurses vom 10.10.2013 von 0,36 CAD wird Oracle Mining lediglich mit gut 20 Mio. CAD bewertet. Dem steht ein Brutto-In-Situ-Wert auf Basis der aktuellen wahrscheinlichen und vermuteten Reserven von rund 3,7 Mrd. USD gegenüber. Ganz zu schweigen davon, dass die Reserven vermutlich in Zukunft noch erhöht werden könnten.

Trotz der anhaltenden Konsolidierungsphase bei Explorer-Aktien halten wir die Oracle Mining-Aktie für ein sehr interessantes Investment. Das Chance/Risiko-Verhältnis erscheint auf Sicht von 24 Monaten sehr gut und dank des stabilen und prominenten Aktionärskreises sollten weitere Finanzierungsrunden kein großes Problem darstellen. Dennoch sollten interessierte Anleger die weitere Entwicklung Chinas und auch die Projektentwicklung bei Oracle Mining im Auge behalten. Die Oracle Mining-Aktie ist immer noch für einen sehr günstigen Kurs zu haben und auf Sicht von 24 bis 36 Monaten besteht durchaus Vervielfachungspotenzial. Wir bekräftigen unsere Kaufempfehlung für die Oracle Mining-Aktie und belassen das Kursziel bei 1,50 CAD.

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