Ölpreise dank guten US-Arbeitsmarktdaten mit Auftrieb
06.02.12 16:51
Commerzbank Corp. & Markets
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die besser als erwartet ausgefallenen US-Arbeitsmarktdaten gaben den Ölpreisen am Freitag Auftrieb, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
Der Brentölpreis sei im Zuge dessen am Morgen auf ein 3-Monatshoch von mehr als 115 USD je Barrel gestiegen. Zum einen sei der Risikoappetit gestiegen, wovon auch die Ölpreise profitieren könnten. Zum anderen wachse dadurch die Hoffnung, dass sich die Ölnachfrage im weltgrößten Ölverbrauchsland USA erholen könnte. Schließlich sei die Arbeitslosenquote im vergangenen Monat auf den niedrigsten Stand seit knapp drei Jahren gesunken, was sich positiv auf die Einkommensentwicklung niederschlagen dürfte.
Die weiter schwelende Unsicherheit hinsichtlich einer drohenden Zahlungsunfähigkeit Griechenlands könnte zu Gewinnmitnahmen führen, zumal sich der Ölpreis am oberen Ende der seit Wochen bestehenden Handelsspanne befinde. Dafür spreche auch der Umstand, dass sich die Netto-Long-Positionen der spekulativen Finanzanleger trotz eines leichten Rückgangs in der vergangenen Woche mit 172,9 Tsd. Kontrakten nach wie vor auf einem relativ hohen Niveau befinden würden. Einem deutlichen Preisrückgang stehe die Irankrise entgegen. So habe China angekündigt, seine reduzierten Ölimporte aus dem Iran auch im März beibehalten zu wollen.
Die Preisdifferenz zwischen Brent und WTI habe sich mittlerweile auf 17 USD je Barrel ausgeweitet. Dies sei in erster Linie der schwachen Entwicklung bei WTI geschuldet. Die reichliche Verfügbarkeit von WTI habe dazu geführt, dass im vorderen Laufzeitenbereich der WTI-Terminkurve wieder ein ausgeprägter Contango bestehe. Die negative Preisdifferenz zwischen dem März- und Dezemberkontrakt betrage mittlerweile drei US-Dollar. Vor einem Monat noch sei die WTI-Kurve in Backwardation gewesen. (06.02.2012/ac/a/m)
Der Brentölpreis sei im Zuge dessen am Morgen auf ein 3-Monatshoch von mehr als 115 USD je Barrel gestiegen. Zum einen sei der Risikoappetit gestiegen, wovon auch die Ölpreise profitieren könnten. Zum anderen wachse dadurch die Hoffnung, dass sich die Ölnachfrage im weltgrößten Ölverbrauchsland USA erholen könnte. Schließlich sei die Arbeitslosenquote im vergangenen Monat auf den niedrigsten Stand seit knapp drei Jahren gesunken, was sich positiv auf die Einkommensentwicklung niederschlagen dürfte.
Die weiter schwelende Unsicherheit hinsichtlich einer drohenden Zahlungsunfähigkeit Griechenlands könnte zu Gewinnmitnahmen führen, zumal sich der Ölpreis am oberen Ende der seit Wochen bestehenden Handelsspanne befinde. Dafür spreche auch der Umstand, dass sich die Netto-Long-Positionen der spekulativen Finanzanleger trotz eines leichten Rückgangs in der vergangenen Woche mit 172,9 Tsd. Kontrakten nach wie vor auf einem relativ hohen Niveau befinden würden. Einem deutlichen Preisrückgang stehe die Irankrise entgegen. So habe China angekündigt, seine reduzierten Ölimporte aus dem Iran auch im März beibehalten zu wollen.
Die Preisdifferenz zwischen Brent und WTI habe sich mittlerweile auf 17 USD je Barrel ausgeweitet. Dies sei in erster Linie der schwachen Entwicklung bei WTI geschuldet. Die reichliche Verfügbarkeit von WTI habe dazu geführt, dass im vorderen Laufzeitenbereich der WTI-Terminkurve wieder ein ausgeprägter Contango bestehe. Die negative Preisdifferenz zwischen dem März- und Dezemberkontrakt betrage mittlerweile drei US-Dollar. Vor einem Monat noch sei die WTI-Kurve in Backwardation gewesen. (06.02.2012/ac/a/m)
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