Ölmarkt unterschiedliche Preistendenzen
02.02.12 13:25
Commerzbank Corp. & Markets
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die Ölpreise haben sich gestern höchst unterschiedlich entwickelt, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
Während der Brentölpreis begünstigt durch positive Konjunkturdaten aus China, Deutschland und den USA kaum verändert bei 111,5 USD je Barrel aus dem Handel gegangen sei, habe der WTI-Preis erstmals seit sechs Wochen unter der Marke von 98 USD je Barrel geschlossen. Die unterschiedliche Tendenz setze sich auch am Morgen fort. Brent könne über die Marke von 112 USD je Barrel steigen, WTI falle dagegen weiter.
Die divergierende Preisentwicklung sei in erster Linie auf die US-Lagerdaten zurückzuführen, welche gestern vom US-Energieministerium veröffentlicht worden seien. Die US-Rohöllagerbestände hätten demnach in der vergangenen Woche einen überraschend kräftigen Anstieg um 4,2 Mio. Barrel verzeichnet. Die Rohölvorräte in Cushing seien um 1,5 Mio. Barrel gestiegen. Der Lageraufbau bei Benzin sei mit 3 Mio. Barrel ebenfalls deutlich stärker ausgefallen als erwartet. Bei den Destillaten habe es zwar einen Abbau um 135.000 Barrel gegeben, welcher allerdings deutlich geringer ausgefallen sei als erwartet. Eine gesunkene Raffinerieauslastung habe zum Lageraufbau bei Rohöl beigetragen, während eine schwache Nachfrage für den Anstieg der Benzinbestände verantwortlich gewesen sei.
Die US-Benzinnachfrage sei in der vergangenen Woche auf 7,97 Mio. Barrel pro Tag und damit auf den niedrigsten Stand seit September 2001 gesunken. Die US-Lagerdaten hätten dazu geführt, dass sich die Preisdifferenz zwischen Brent und WTI inzwischen wieder auf mehr als 14 USD je Barrel ausweitetet habe, was dem höchsten Niveau seit Anfang November entspreche. Zugleich werde damit deutlich, dass derzeit keine Angebotsknappheiten bestünden und der Brentölpreis vor allem durch eine Risikoprämie unterstützt werde. (02.02.2012/ac/a/m)
Während der Brentölpreis begünstigt durch positive Konjunkturdaten aus China, Deutschland und den USA kaum verändert bei 111,5 USD je Barrel aus dem Handel gegangen sei, habe der WTI-Preis erstmals seit sechs Wochen unter der Marke von 98 USD je Barrel geschlossen. Die unterschiedliche Tendenz setze sich auch am Morgen fort. Brent könne über die Marke von 112 USD je Barrel steigen, WTI falle dagegen weiter.
Die divergierende Preisentwicklung sei in erster Linie auf die US-Lagerdaten zurückzuführen, welche gestern vom US-Energieministerium veröffentlicht worden seien. Die US-Rohöllagerbestände hätten demnach in der vergangenen Woche einen überraschend kräftigen Anstieg um 4,2 Mio. Barrel verzeichnet. Die Rohölvorräte in Cushing seien um 1,5 Mio. Barrel gestiegen. Der Lageraufbau bei Benzin sei mit 3 Mio. Barrel ebenfalls deutlich stärker ausgefallen als erwartet. Bei den Destillaten habe es zwar einen Abbau um 135.000 Barrel gegeben, welcher allerdings deutlich geringer ausgefallen sei als erwartet. Eine gesunkene Raffinerieauslastung habe zum Lageraufbau bei Rohöl beigetragen, während eine schwache Nachfrage für den Anstieg der Benzinbestände verantwortlich gewesen sei.
Die US-Benzinnachfrage sei in der vergangenen Woche auf 7,97 Mio. Barrel pro Tag und damit auf den niedrigsten Stand seit September 2001 gesunken. Die US-Lagerdaten hätten dazu geführt, dass sich die Preisdifferenz zwischen Brent und WTI inzwischen wieder auf mehr als 14 USD je Barrel ausweitetet habe, was dem höchsten Niveau seit Anfang November entspreche. Zugleich werde damit deutlich, dass derzeit keine Angebotsknappheiten bestünden und der Brentölpreis vor allem durch eine Risikoprämie unterstützt werde. (02.02.2012/ac/a/m)
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