Kupfer zeigt sich sehr fest




27.07.11 16:25
Commerzbank Corp. & Markets

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die Metallmärkte lassen sich derzeit nicht aus der Ruhe bringen, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.

Weder die Patt-Situation in den Verhandlungen über die Anhebung der Schuldengrenze in den USA, noch die Schwankungen an den Aktienmärkten oder die unerwartet starke Zinserhöhung in Indien hätten die Metallpreise nachhaltig belasten können. Sehr fest zeige sich zuletzt Kupfer. Das rote Metall handle heute Morgen zwischenzeitlich bei rund 9.860 USD je Tonne nur knapp unterhalb eines Dreieinhalb-Monatshochs und nur 3% unter dem Allzeithoch, das Anfang des Jahres markiert worden sei.

Insbesondere die Nachrichten über den anhaltenden Streik in der weltgrößten Kupfermine, Escondida in Chile, würden den Kupferpreis unterstützen. Die Fronten zwischen den bereits seit sechs Tagen streikenden Minenarbeitern und dem Minenbetreiber BHP Billiton (ISIN GB0000566504/ WKN 908101) hätten sich eher verhärtet. Der Minenbetreiber bezeichne den Streik als illegal und lehne Verhandlungen mit den Arbeitern ab. Auch ein Vermittlungsversuch der Regierung sei gescheitert. Je länger die Arbeitsniederlegung andauere, desto größer werde die Gefahr, dass sich der Streik auf andere chilenische Kupferminen ausweite.

Weitere Unterstützung erhalte der Kupferpreis derzeit von einem schwachen US-Dollar und fallenden LME-Lagerbeständen. Diese seien zuletzt etwas gefallen, was auf eine Einengung des Marktes hindeute. Die Analysten seien weiterhin der Meinung, dass in der zweiten Jahreshälfte die robuste chinesische Nachfrage gepaart mit den anhaltenden Produktionsschwierigkeiten für höhere Kupferpreise sorgen werde. (27.07.2011/ac/a/m)





 
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