Internationale Börsen verzeichneten Kursverluste
18.11.11 09:33
Erste Bank
Wien (aktiencheck.de AG) - Die meisten Aktienindices notierten diese Woche abermals leicht schwächer, so die Analysten der Erste Bank.
Nur Aktien aus der Schweiz, Korea, Taiwan und dem Shanghai Composite Index hätten geringfügig zulegen können.
Europa habe diesmal die USA um 1,3% outperformt (STOXX 600: -0,6%; S&P 500: -1,9%). Die lateinamerikanischen Börsen hätten sich ebenfalls schwach entwickelt. Der brasilianische Bovespa habe 0,6% verloren. Am stärksten ausgeprägt sei der Rückgang in Argentinien gewesen (-6,5%).
Europäische Investoren hätten diese Woche abermals defensive Sektoren bevorzugt. Aktien aus dem Gesundheitsbereich hätten durchschnittlich um 1,5% zugelegt, jene der Getränke- und Lebensmittelhersteller um 0,9%. Ebenfalls ins Plus hätten es die Sektoren Einzelhandel (+0,5%) und Energie (+0,4%) geschafft. Am schlechtesten hätten sich Immobilienaktien (-4,5), Automobilwerte (-4,2%) und Bankentitel (-2,5%) entwickelt.
Etwas wagemutiger seien Investoren bei US-Titeln. Der zyklische Halbleitersektor sowie Aktien der Baumaterialienhersteller hätten Kurszuwächse verzeichnen können. Auch in den USA hätten jedoch Automobilhersteller, deren Zulieferer und Versicherungstitel zu den größten Verlierern der Woche gezählt.
Während sich die Renditen deutscher Staatsanleihen nur wenig erhöht hätten, seien jene von Italien und Spanien weiter angestiegen (auf derzeit 6,75 bzw. 6,77%). Die Verkaufswelle von Anleihen dieser Länder setze sich demnach fort.
Der Dollarindex habe in dieser Woche ebenfalls zulegen können. Die Edelmetalle Gold und Silber würden gleichzeitig etwas schwächer notieren, seien aber weiterhin in langfristigen Aufwärtstrends und würden von der negativen Realverzinsung profitieren, die in vielen Märkten vorherrsche.
Der Kupferpreis (+0,8%) sei nach dem starken Rückgang der Vorwoche leicht angestiegen. Ebenso die Industriemetalle Blei, Nickel, Zink und Zinn. Aluminium, ein wichtiger Rohstoff für die Bau- und Fahrzeugindustrie, habe 2,3% an Wert verloren. Die Preise für Brent-Öl hätten sich um 2,8% auf USD 110 reduziert, jener der Sorte WTI seien jedoch um 1,4% auf USD 99 gestiegen.
Die Aktienmärkte würden sich aktuell in einer Konsolidierungsphase befinden. Die Unsicherheit in einigen Märkten für Staatsanleihen unterstütze mittelfristig die Assetklasse Aktien. Defensive Sektoren würden mittelfristig attraktiv bleiben. (18.11.2011/ac/a/m)
Nur Aktien aus der Schweiz, Korea, Taiwan und dem Shanghai Composite Index hätten geringfügig zulegen können.
Europa habe diesmal die USA um 1,3% outperformt (STOXX 600: -0,6%; S&P 500: -1,9%). Die lateinamerikanischen Börsen hätten sich ebenfalls schwach entwickelt. Der brasilianische Bovespa habe 0,6% verloren. Am stärksten ausgeprägt sei der Rückgang in Argentinien gewesen (-6,5%).
Europäische Investoren hätten diese Woche abermals defensive Sektoren bevorzugt. Aktien aus dem Gesundheitsbereich hätten durchschnittlich um 1,5% zugelegt, jene der Getränke- und Lebensmittelhersteller um 0,9%. Ebenfalls ins Plus hätten es die Sektoren Einzelhandel (+0,5%) und Energie (+0,4%) geschafft. Am schlechtesten hätten sich Immobilienaktien (-4,5), Automobilwerte (-4,2%) und Bankentitel (-2,5%) entwickelt.
Während sich die Renditen deutscher Staatsanleihen nur wenig erhöht hätten, seien jene von Italien und Spanien weiter angestiegen (auf derzeit 6,75 bzw. 6,77%). Die Verkaufswelle von Anleihen dieser Länder setze sich demnach fort.
Der Dollarindex habe in dieser Woche ebenfalls zulegen können. Die Edelmetalle Gold und Silber würden gleichzeitig etwas schwächer notieren, seien aber weiterhin in langfristigen Aufwärtstrends und würden von der negativen Realverzinsung profitieren, die in vielen Märkten vorherrsche.
Der Kupferpreis (+0,8%) sei nach dem starken Rückgang der Vorwoche leicht angestiegen. Ebenso die Industriemetalle Blei, Nickel, Zink und Zinn. Aluminium, ein wichtiger Rohstoff für die Bau- und Fahrzeugindustrie, habe 2,3% an Wert verloren. Die Preise für Brent-Öl hätten sich um 2,8% auf USD 110 reduziert, jener der Sorte WTI seien jedoch um 1,4% auf USD 99 gestiegen.
Die Aktienmärkte würden sich aktuell in einer Konsolidierungsphase befinden. Die Unsicherheit in einigen Märkten für Staatsanleihen unterstütze mittelfristig die Assetklasse Aktien. Defensive Sektoren würden mittelfristig attraktiv bleiben. (18.11.2011/ac/a/m)
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