Infineon geht gelassen durch den Abschwung
06.02.12 10:51
EURO am Sonntag
München (aktiencheck.de AG) - Die Experten der "EURO am Sonntag" halten die Aktie von Infineon für ein spekulatives Investment.
Infineon habe die Zahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2011/12 präsentiert. Demnach sei der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um 10% auf 946 Mio. Euro, der Gewinn um ein Viertel auf 96 Mio. Euro und die operative Rendite um 3 Punkte auf 14,9% gesunken. Einen Grund zur Beunruhigung würden diese Zahlen nach Ansicht von Finanzchef Dominik Asam allerdings nicht geben. Konzernchef Peter Bauer zufolge habe im vergangenen Herbst die Abkühlungsphase einer fünf- bis siebenjährigen Konjunkturperiode begonnen. Für diesen Zeitraum habe sich das Unternehmen zum Ziel gesetzt, eine operative Rendite von 15% zu halten.
Infineon sei in all seinen Bereichen Marktführer und verfüge über Cash-Reserven von 2 Mrd. Euro. Das Geschäft mit Chips für die Autoindustrie sei nach wie vor der Gewinntreiber. Hier sei das Unternehmen insbesondere mit Premiumherstellern gut im Geschäft.
Die Aktie des Unternehmens stehe derzeit vor einem Widerstand. Allerdings stünden die Chancen gut, dass der Titel die Hürde bei 8 Euro überwinden könne.
Der Konzern sei profitabler als angenommen und besitze eine starke Stellung bei Premium-Autokonzernen. Des Weiteren seien die Lagerbestände der Kunden niedrig.
Nach Meinung der Experten der "EURO am Sonntag" ist die Aktie von Infineon eine spekulative Investmentalternative. Das Kursziel sehe man bei 9,00 Euro und ein Stopp sollte bei 6,20 Euro platziert werden. (Ausgabe 05) (06.02.2012/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Infineon habe die Zahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2011/12 präsentiert. Demnach sei der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um 10% auf 946 Mio. Euro, der Gewinn um ein Viertel auf 96 Mio. Euro und die operative Rendite um 3 Punkte auf 14,9% gesunken. Einen Grund zur Beunruhigung würden diese Zahlen nach Ansicht von Finanzchef Dominik Asam allerdings nicht geben. Konzernchef Peter Bauer zufolge habe im vergangenen Herbst die Abkühlungsphase einer fünf- bis siebenjährigen Konjunkturperiode begonnen. Für diesen Zeitraum habe sich das Unternehmen zum Ziel gesetzt, eine operative Rendite von 15% zu halten.
Infineon sei in all seinen Bereichen Marktführer und verfüge über Cash-Reserven von 2 Mrd. Euro. Das Geschäft mit Chips für die Autoindustrie sei nach wie vor der Gewinntreiber. Hier sei das Unternehmen insbesondere mit Premiumherstellern gut im Geschäft.
Der Konzern sei profitabler als angenommen und besitze eine starke Stellung bei Premium-Autokonzernen. Des Weiteren seien die Lagerbestände der Kunden niedrig.
Nach Meinung der Experten der "EURO am Sonntag" ist die Aktie von Infineon eine spekulative Investmentalternative. Das Kursziel sehe man bei 9,00 Euro und ein Stopp sollte bei 6,20 Euro platziert werden. (Ausgabe 05) (06.02.2012/ac/a/d)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 6,229 € | 6,318 € | -0,089 € | -1,41% | 24.05./10:20 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0006231004 | 623100 | 8,16 € | 4,89 € | |
Metadaten
| Ratingstufe: | kaufen |
| Kurs: | 7.46 |
| Kursziel: | 9 - 0 |
| Kursziel Einheit: | EUR - Euro |
| KGV: | 19,6 |
Werte im Artikel
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