HOCHTIEF erwartet höheren Verlust
31.01.12 17:02
Frankfurter Tagesdienst
Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" bleiben bei der Aktie von HOCHTIEF dran und warten auf die passende Gelegenheit.
Beim Essener Bauunternehmen, das im letzten Jahr nach langer Abwehrschlacht vom spanischen Konkurrenten ACS übernommen worden sei, würden die roten Zahlen höher ausfallen als erwartet. Vorstandschef Frank Stieler gehe jetzt für 2011 von einem Verlust von rund 130 Mio. Euro aus. Ursprünglich habe er ein Minus im niedrigen zweistelligen Millionenbereich prognostiziert. Der Verlust nach Steuern solle jetzt mit 160 Mio. Euro um rund 60 Mio. höher ausfallen als bisher erwartet. Ob Hauptanteilseigner ACS mit einer Dividende für 2011 rechnen könne, sei jetzt noch fraglich.
Neue Abschreibungen bei der australischen Tochter Leighton hätten das Ergebnis ebenso ins Minus gedrückt wie die millionenschweren Abfindungspakete für die Vorstände, die das Unternehmen nach der Übernahme durch ACS verlassen hätten. Außerdem sei auch die Griechenlandkrise nicht spurlos an HOCHTIEF vorbeigegangen. In dem kriselnden Eurozonenstaat habe man Abschreibungen in zweistelliger Millionenhöhe auf Mautstraßen vornehmen müssen.
Für dieses Jahr könne Stieler dagegen optimistischer in die Zukunft schauen. Die Auftragsbücher des Konzerns seien prall gefüllt. Im Vergleich zum Vorquartal sei der Auftragsbestand zum Ende des vierten Quartals um 4 Mrd. Euro auf 48 Mrd. Euro gestiegen. Für das aktuelle Jahr peile der Vorstand einen operativen Gewinn in Höhe von 2010 an. Damals habe man vor Steuern rund 757 Mio. Euro verdient. Das Papier habe mit einem Kursabschlag auf die Mitteilung reagiert. Generell würden sich die Chancen bei der Aktie signifikant erhöhen. Oberhalb von 56 Euro ergebe sich charttechnisch ein Einstiegssignal. Sollte der Kurs allerdings weiter fallen, könnten sich unterhalb von 50 Euro interessante Einstiegsgelegenheiten ergeben.
Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" bleiben bei der HOCHTIEF-Aktie dran und warten auf die passende Gelegenheit. (Ausgabe 17 vom 30.01.2012) (31.01.2012/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Beim Essener Bauunternehmen, das im letzten Jahr nach langer Abwehrschlacht vom spanischen Konkurrenten ACS übernommen worden sei, würden die roten Zahlen höher ausfallen als erwartet. Vorstandschef Frank Stieler gehe jetzt für 2011 von einem Verlust von rund 130 Mio. Euro aus. Ursprünglich habe er ein Minus im niedrigen zweistelligen Millionenbereich prognostiziert. Der Verlust nach Steuern solle jetzt mit 160 Mio. Euro um rund 60 Mio. höher ausfallen als bisher erwartet. Ob Hauptanteilseigner ACS mit einer Dividende für 2011 rechnen könne, sei jetzt noch fraglich.
Für dieses Jahr könne Stieler dagegen optimistischer in die Zukunft schauen. Die Auftragsbücher des Konzerns seien prall gefüllt. Im Vergleich zum Vorquartal sei der Auftragsbestand zum Ende des vierten Quartals um 4 Mrd. Euro auf 48 Mrd. Euro gestiegen. Für das aktuelle Jahr peile der Vorstand einen operativen Gewinn in Höhe von 2010 an. Damals habe man vor Steuern rund 757 Mio. Euro verdient. Das Papier habe mit einem Kursabschlag auf die Mitteilung reagiert. Generell würden sich die Chancen bei der Aktie signifikant erhöhen. Oberhalb von 56 Euro ergebe sich charttechnisch ein Einstiegssignal. Sollte der Kurs allerdings weiter fallen, könnten sich unterhalb von 50 Euro interessante Einstiegsgelegenheiten ergeben.
Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" bleiben bei der HOCHTIEF-Aktie dran und warten auf die passende Gelegenheit. (Ausgabe 17 vom 30.01.2012) (31.01.2012/ac/a/d)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 36,90 € | 38,66 € | -1,76 € | -4,56% | 23.05./22:01 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0006070006 | 607000 | 61,87 € | 35,70 € | |
Metadaten
| Ratingstufe: | halten |
| Kurs: | 49.05 |
Werte im Artikel
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