Gold verliert, Rohöl gewinnt
06.02.12 16:14
Nord LB
Hannover (aktiencheck.de AG) - Verlierer der guten Konjunkturdaten am Freitag (überraschend positiver US-Arbeitsmarktbericht) war die Assetklasse Gold, so die Analysten der Nord LB.
Nachdem der Preis je Feinunze an den wenigen Handelstagen zwischen dem 25. Januar und dem 3. Februar um mehr als 100 USD gestiegen sei, hätten die Marktteilnehmer zum Wochenausklang riskantere Positionen - wie z. B. Aktien - gesucht und Goldinvestments aufgelöst. Zum Wochenauftakt notiere der Goldpreis nunmehr bei 1.715 USD. Die Gemengelage sei weiterhin positiv für das Edelmetall, denn das Niedrigzinsumfeld dürfte in der Eurozone, den USA und Großbritannien noch mindestens bis in das erste Quartal 2013 anhalten. Die Opportunitätskosten für Goldinvestments würden daher gering bleiben.
Des einen Freud, des anderen Leid: Der US-Arbeitsmarktbericht habe abermals die Hoffnung befeuert, dass es mit der Weltökonomie 2012 doch nicht so schlimm stehe wie befürchtet worden sei. Wachstumsnachrichten würden allerdings die Rohstoffpreise steigen lassen, wie zuletzt deutlich im Preis für ein Barrel der Sorte Brent abzulesen gewesen sei. Immerhin habe zuletzt für 159 Liter mit 114,95 USD am Spotmarkt so viel gezahlt werden müssen wie seit Mitte November nicht mehr. Das US-amerikanische Pendant notiere gut 15 USD niedriger und somit unterhalb der 100 USD-Marke.
Je nach Zuspitzung der Lage in Iran und dem Golf von Hormus sei eine Ausweitung des Spreads zuungunsten von Brent in den kommenden Wochen durchaus möglich. Damit würde wieder die 120 USD-Marke angepeilt werden. In ihrer Prognose würden die Analysten eher von einer friedlichen Lösung und somit sinkenden Rohölpreisen ausgehen. (06.02.2012/ac/a/m)
Nachdem der Preis je Feinunze an den wenigen Handelstagen zwischen dem 25. Januar und dem 3. Februar um mehr als 100 USD gestiegen sei, hätten die Marktteilnehmer zum Wochenausklang riskantere Positionen - wie z. B. Aktien - gesucht und Goldinvestments aufgelöst. Zum Wochenauftakt notiere der Goldpreis nunmehr bei 1.715 USD. Die Gemengelage sei weiterhin positiv für das Edelmetall, denn das Niedrigzinsumfeld dürfte in der Eurozone, den USA und Großbritannien noch mindestens bis in das erste Quartal 2013 anhalten. Die Opportunitätskosten für Goldinvestments würden daher gering bleiben.
Des einen Freud, des anderen Leid: Der US-Arbeitsmarktbericht habe abermals die Hoffnung befeuert, dass es mit der Weltökonomie 2012 doch nicht so schlimm stehe wie befürchtet worden sei. Wachstumsnachrichten würden allerdings die Rohstoffpreise steigen lassen, wie zuletzt deutlich im Preis für ein Barrel der Sorte Brent abzulesen gewesen sei. Immerhin habe zuletzt für 159 Liter mit 114,95 USD am Spotmarkt so viel gezahlt werden müssen wie seit Mitte November nicht mehr. Das US-amerikanische Pendant notiere gut 15 USD niedriger und somit unterhalb der 100 USD-Marke.
Je nach Zuspitzung der Lage in Iran und dem Golf von Hormus sei eine Ausweitung des Spreads zuungunsten von Brent in den kommenden Wochen durchaus möglich. Damit würde wieder die 120 USD-Marke angepeilt werden. In ihrer Prognose würden die Analysten eher von einer friedlichen Lösung und somit sinkenden Rohölpreisen ausgehen. (06.02.2012/ac/a/m)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 1.561,89 $ | 1.561,5 $ | 0,39 $ | +0,02% | 24.05./04:02 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| XC0009655157 | 965515 | 1.921 $ | 849,45 $ | |
Werte im Artikel
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