EUR/USD grundsätzlich seitwärts, aber mit Abwärtsrisiken behaftet
22.02.12 12:57
UniCredit Research
München (www.aktiencheck.de) - Das zweite griechische Rettungspaket ist durch, aber etliche Fragen, die natürlich auch die Märkte bewegen, sind noch offen, so die Analysten von UniCredit Research.
Dies betreffe nicht nur die Unsicherheit über den Ausgang der griechischen Parlamentswahlen im April, verbunden mit einigen Zweifeln an der Implementierung der angekündigten Sparmaßnahmen. Ebenso kritisch würden aktuell die griechischen Wachstumsperspektiven betrachtet. Als nächste, unmittelbare Baustelle werde jedoch der Anleihenumtausch für private Gläubiger gesehen. Die dringenden Fragen seien: Wie werde das Angebot aus Laufzeit und Verzinsung ausschauen und wie viele Gläubiger werden es akzeptieren? Bilanz gezogen werde am 9. oder 10. März.
Wiegen die Märkte Gutes und Schlechtes gegeneinander auf, so sehen sie sich irgendwo zwischen Baum und Borke, aber noch immer grundsätzlich bereit die Skepsis über die Zuversicht zu stellen, so die Analysten von UniCredit Research. Dies bedeute nichts anderes, als dass EUR/USD einerseits in einer Seitwärts-Range am Besten aufgehoben sei, auch eingedenk der eng beieinander liegenden Kauf- und Verkauf-Orders, aber andererseits die Risiken zur unteren Seite die Chancen zur oberen Seite klar dominieren würden.
Zur einer eher noch skeptischen Grundausrichtung würden auch die heute veröffentlichten schwachen Einkaufsmanager-Indices aus der Eurozone passen, die allerdings morgen bereits wieder durch einen erneut leicht angestiegenen ifo-Index kompensiert werden könnten. Dennoch dürften die Devisenmärkte das Rezessionsgespenst noch nicht endgültig vom Hof gejagt sehen.
Unter Einbeziehung aller derzeit verfügbarer Einflussfaktoren, einschließlich der US-Konjunkturentwicklung und der stark schwankenden Risikobereitschaft würden die Analysten nach wie vor mit einer relativ hohen Wahrscheinlichkeit für ein erneutes Unterschreiten der 1,30 rechnen. Der heutige Tagesverlauf dürfte, ausbleibende Überraschungen bei den US-Immobiliendaten fehlende Neuigkeiten aus Griechenland vorausgesetzt, ausschließlich von der Aktienmarkt-Performance bestimmt werden. (22.02.2012/ac/a/m)
Dies betreffe nicht nur die Unsicherheit über den Ausgang der griechischen Parlamentswahlen im April, verbunden mit einigen Zweifeln an der Implementierung der angekündigten Sparmaßnahmen. Ebenso kritisch würden aktuell die griechischen Wachstumsperspektiven betrachtet. Als nächste, unmittelbare Baustelle werde jedoch der Anleihenumtausch für private Gläubiger gesehen. Die dringenden Fragen seien: Wie werde das Angebot aus Laufzeit und Verzinsung ausschauen und wie viele Gläubiger werden es akzeptieren? Bilanz gezogen werde am 9. oder 10. März.
Zur einer eher noch skeptischen Grundausrichtung würden auch die heute veröffentlichten schwachen Einkaufsmanager-Indices aus der Eurozone passen, die allerdings morgen bereits wieder durch einen erneut leicht angestiegenen ifo-Index kompensiert werden könnten. Dennoch dürften die Devisenmärkte das Rezessionsgespenst noch nicht endgültig vom Hof gejagt sehen.
Unter Einbeziehung aller derzeit verfügbarer Einflussfaktoren, einschließlich der US-Konjunkturentwicklung und der stark schwankenden Risikobereitschaft würden die Analysten nach wie vor mit einer relativ hohen Wahrscheinlichkeit für ein erneutes Unterschreiten der 1,30 rechnen. Der heutige Tagesverlauf dürfte, ausbleibende Überraschungen bei den US-Immobiliendaten fehlende Neuigkeiten aus Griechenland vorausgesetzt, ausschließlich von der Aktienmarkt-Performance bestimmt werden. (22.02.2012/ac/a/m)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 1,25718 | 1,26807 | -0,01089 | -0,86% | 23.05./16:48 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| EU0009652759 | 965275 | 1,47 | 1,26 | |
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