EUR/USD Potenzial bis 1,3590 erwartet
22.02.12 13:28
Deutsche Bank
Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Eigentlich hätten die Akteure keine allzu große Notiz von der Meldung heute früh genommen, das griechische Haushaltsdefizit werde im laufenden Jahr statt der angepeilten 5,4 nunmehr 6,7 Prozent des BIP betragen, so die Analysten von Cognitrend in der aktuellen Ausgabe von "FX-Tagesausblick" der Deutschen Bank.
Aber den Marktteilnehmern dürfte immer noch der von uns gestern erwähnte vertrauliche Bericht vor Augen gewesen sein, der ein Verschuldungsszenario für Griechenland im Jahr 2020 von 160 Prozent des BIP durchspiele. Und natürlich der damit verbundene höhere Geldbedarf. Besagter Report, so habe sich herausgestellt, sei übrigens vom IWF gekommen, weswegen viele Marktteilnehmer dem nunmehr erwarteten erhöhten Staatsdefizit Griechenlands - sozusagen als Misstrauensbeweis - mehr Aufmerksamkeit als normalerweise üblich schenken könnten.
Dass die Halbwertszeit der jüngsten Beschlüsse der EU-Finanzminister nur noch wenige Stunden betrage, zeige überdies die Entwicklung griechischer CDS, die noch gestern Vormittag deutlich angezogen hätten. Unterdessen würden Kommentatoren nicht müde, darauf hinzuweisen, welche soziale und ökonomische Sprengkraft die vereinbarten Kontrollmaßnahmen für Griechenland bergen könnten. Sei es die Überwachung der Wirtschafts- und Finanzentscheidungen durch die Troika oder auch das Sperrkonto, um Zahlungen an die Gläubiger sicherzustellen. Allerdings werde bei all diesen Bedenken ausgeblendet, wie die Lage zu beurteilen wäre, wenn diese Maßnahmen nicht beschlossen worden wären, bzw. sich nicht hätten durchsetzen lassen.
Unterdessen sehen die Analysten von Cognitrend weiterhin Potenzial für den Euro bis 1,3395, darüber bis 1,3590. Von einer bullishen Strategie würden sie jedoch (im Gegensatz zu gestern) absehen. (22.02.2012/ac/a/m)
Aber den Marktteilnehmern dürfte immer noch der von uns gestern erwähnte vertrauliche Bericht vor Augen gewesen sein, der ein Verschuldungsszenario für Griechenland im Jahr 2020 von 160 Prozent des BIP durchspiele. Und natürlich der damit verbundene höhere Geldbedarf. Besagter Report, so habe sich herausgestellt, sei übrigens vom IWF gekommen, weswegen viele Marktteilnehmer dem nunmehr erwarteten erhöhten Staatsdefizit Griechenlands - sozusagen als Misstrauensbeweis - mehr Aufmerksamkeit als normalerweise üblich schenken könnten.
Dass die Halbwertszeit der jüngsten Beschlüsse der EU-Finanzminister nur noch wenige Stunden betrage, zeige überdies die Entwicklung griechischer CDS, die noch gestern Vormittag deutlich angezogen hätten. Unterdessen würden Kommentatoren nicht müde, darauf hinzuweisen, welche soziale und ökonomische Sprengkraft die vereinbarten Kontrollmaßnahmen für Griechenland bergen könnten. Sei es die Überwachung der Wirtschafts- und Finanzentscheidungen durch die Troika oder auch das Sperrkonto, um Zahlungen an die Gläubiger sicherzustellen. Allerdings werde bei all diesen Bedenken ausgeblendet, wie die Lage zu beurteilen wäre, wenn diese Maßnahmen nicht beschlossen worden wären, bzw. sich nicht hätten durchsetzen lassen.
Unterdessen sehen die Analysten von Cognitrend weiterhin Potenzial für den Euro bis 1,3395, darüber bis 1,3590. Von einer bullishen Strategie würden sie jedoch (im Gegensatz zu gestern) absehen. (22.02.2012/ac/a/m)
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| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| EU0009652759 | 965275 | 1,47 | 1,26 | |
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