EUR/USD Einstieg in bullishe Strategie
07.02.12 14:07
Deutsche Bank
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Sollte sich Griechenland alsbald mit der Troika und den privaten Gläubigern einigen, trauen die Marktteilnehmer dem Euro zumeist nur bescheidene Kursgewinne zu, so die Analysten von Cognitrend in der aktuellen Ausgabe von "FX-Tagesausblick" der Deutschen Bank.
Umgekehrt würden sie Schlimmes fürchten, sollten die Verhandlungen ein schlechtes Ende nehmen. Doch obwohl die Marktteilnehmer gestern enttäuscht gewesen seien, dass erneut eine vermeintliche Frist ohne Einigung verstrichen sei, und obwohl Griechenlands Premier Lucas Papademos das Finanzministerium angewiesen habe, die Konsequenzen eines Austritts aus der Eurozone durchzurechnen, habe sich der Euro nicht sonderlich schwächen lassen. Er sei in der Handelsspanne der letzten Woche verblieben. Am Ende stelle sich die Frage, was schlimmer sei für Griechenland: ein freiwilliger Schuldenschnitt und harte, weitere Sparrunden oder eine einigermaßen ordentlich verlaufende Zahlungsunfähigkeit?
Die jüngsten Zahlen von Eurostat würden belegen, dass die bisherigen Sparmaßnahmen dem Land nicht gerade gut getan hätten: Das Verhältnis von Schuldenlast zu Wirtschaftsleistung sei bis zum Ende des dritten Quartals weiter angewachsen - von 154,7 Prozent auf 159,1 Prozent. Auch für die schulden- und spargeplagten Länder Portugal und Irland sei diese Quote weiter gestiegen, während sie für Euroland insgesamt leicht gefallen sei.
Auch die neue "Merkozy"-Forderung, wonach zumindest ein Teil der griechischen Einnahmen auf ein Sonderkonto fließen solle, um die Rückzahlung ausländischer Schulden sicherzustellen und vorrangig zu machen, schmeichle zwar kurzfristig den Gläubigern. Doch auch hier würde im Zweifel die griechische Ausgabenseite weiter beschnitten - eine Erholung der hellenischen Wirtschaft würde damit weiter erschwert.
Der kurze Abtaucher des Euro habe den Analysten gestern den Einstieg in eine neue bullishe Strategie mit Kursziel bei 1,3395 ermöglicht. Das Risikolimit läge bei 1,2910. (07.02.2012/ac/a/m)
Umgekehrt würden sie Schlimmes fürchten, sollten die Verhandlungen ein schlechtes Ende nehmen. Doch obwohl die Marktteilnehmer gestern enttäuscht gewesen seien, dass erneut eine vermeintliche Frist ohne Einigung verstrichen sei, und obwohl Griechenlands Premier Lucas Papademos das Finanzministerium angewiesen habe, die Konsequenzen eines Austritts aus der Eurozone durchzurechnen, habe sich der Euro nicht sonderlich schwächen lassen. Er sei in der Handelsspanne der letzten Woche verblieben. Am Ende stelle sich die Frage, was schlimmer sei für Griechenland: ein freiwilliger Schuldenschnitt und harte, weitere Sparrunden oder eine einigermaßen ordentlich verlaufende Zahlungsunfähigkeit?
Auch die neue "Merkozy"-Forderung, wonach zumindest ein Teil der griechischen Einnahmen auf ein Sonderkonto fließen solle, um die Rückzahlung ausländischer Schulden sicherzustellen und vorrangig zu machen, schmeichle zwar kurzfristig den Gläubigern. Doch auch hier würde im Zweifel die griechische Ausgabenseite weiter beschnitten - eine Erholung der hellenischen Wirtschaft würde damit weiter erschwert.
Der kurze Abtaucher des Euro habe den Analysten gestern den Einstieg in eine neue bullishe Strategie mit Kursziel bei 1,3395 ermöglicht. Das Risikolimit läge bei 1,2910. (07.02.2012/ac/a/m)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 1,25806 | 1,26807 | -0,01001 | -0,79% | 23.05./16:44 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| EU0009652759 | 965275 | 1,47 | 1,26 | |
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