EUR/USD Dip-Kaufstrategie bei 1,3035
03.02.12 13:37
Deutsche Bank
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Mit der Rede vor dem Haushaltausschuss des US-Kongresses hat sich Ben Bernanke weitere Flexibilität verschafft, so die Analysten von Cognitrend in der aktuellen Ausgabe von "FX-Tagesausblick" der Deutschen Bank.
Nachdem der FED-Präsident bereits nach der vergangenen FOMC-Sitzung habe durchblicken lassen, die Notenbank werde unter bestimmten Umständen auch ein Überschreiten des Inflationsziels tolerieren, hätten sich die gestrigen Ausführungen auf die Betrachtung des Arbeitsmarktes konzentriert: Bernanke habe deutlich gemacht, dass nicht nur die Arbeitslosenquote per se für ihn von Bedeutung sei, sondern auch die Beschäftigung im Vergleich zur Bevölkerung.
Damit werde zum einen das Gewicht des heutigen US-Arbeitsmarktberichts relativiert, wonach selbst eine besser als erwartet ausfallende Arbeitslosenrate (für die es offenbar selbst in Bernankes Hinterkopf keine langfristige Zielgröße geben dürfte) den FED-Chef nicht von seinem eingeschlagenen Weg abbringen werde. Und der laute anscheinend: QE3, eine weitere Runde quantitativer Lockerungen. Auch wenn das nicht stimmberechtigte FED-Mitglied Richard Fisher ausgerechnet gestern wieder einmal seine falkenhafte Ansicht zum Ausdruck gebracht habe. Bekanntlich lehne er QE3 ab und fordere stattdessen eine Exit-Strategie.
Damit komme den heutigen Arbeitsmarktdaten bestenfalls dann Bedeutung zu, wenn sie sehr deutlich von den Erwartungen abweichen würden. Da viele Akteure jedoch auf einen fallenden Euro setzen würden und somit bereits positioniert seien, dürfte Dollar-Positives nur temporären Einfluss haben. Deswegen würden die Analysten von Cognitrend im Falle eines Rücksetzers - solange zuvor 1,3290 (derzeitiges Aufwärtspotenzial) nicht überwunden wurde - eine Dip-Kaufstrategie bei 1,3035 eröffnen (Risikolimit 1,2910), dann mit Kursziel 1,3395. (03.02.2012/ac/a/m)
Nachdem der FED-Präsident bereits nach der vergangenen FOMC-Sitzung habe durchblicken lassen, die Notenbank werde unter bestimmten Umständen auch ein Überschreiten des Inflationsziels tolerieren, hätten sich die gestrigen Ausführungen auf die Betrachtung des Arbeitsmarktes konzentriert: Bernanke habe deutlich gemacht, dass nicht nur die Arbeitslosenquote per se für ihn von Bedeutung sei, sondern auch die Beschäftigung im Vergleich zur Bevölkerung.
Damit werde zum einen das Gewicht des heutigen US-Arbeitsmarktberichts relativiert, wonach selbst eine besser als erwartet ausfallende Arbeitslosenrate (für die es offenbar selbst in Bernankes Hinterkopf keine langfristige Zielgröße geben dürfte) den FED-Chef nicht von seinem eingeschlagenen Weg abbringen werde. Und der laute anscheinend: QE3, eine weitere Runde quantitativer Lockerungen. Auch wenn das nicht stimmberechtigte FED-Mitglied Richard Fisher ausgerechnet gestern wieder einmal seine falkenhafte Ansicht zum Ausdruck gebracht habe. Bekanntlich lehne er QE3 ab und fordere stattdessen eine Exit-Strategie.
Damit komme den heutigen Arbeitsmarktdaten bestenfalls dann Bedeutung zu, wenn sie sehr deutlich von den Erwartungen abweichen würden. Da viele Akteure jedoch auf einen fallenden Euro setzen würden und somit bereits positioniert seien, dürfte Dollar-Positives nur temporären Einfluss haben. Deswegen würden die Analysten von Cognitrend im Falle eines Rücksetzers - solange zuvor 1,3290 (derzeitiges Aufwärtspotenzial) nicht überwunden wurde - eine Dip-Kaufstrategie bei 1,3035 eröffnen (Risikolimit 1,2910), dann mit Kursziel 1,3395. (03.02.2012/ac/a/m)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 1,25781 | 1,26807 | -0,01026 | -0,81% | 23.05./16:43 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| EU0009652759 | 965275 | 1,47 | 1,26 | |
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