EUR/USD Angriff in Richtung 1,33
09.02.12 10:24
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Nach den Zuwächsen des Vortages gönnte sich der Euro zum US-Dollar gestern eine Verschnaufpause, setzte aber im heutigen frühen Handel zu einem Angriff in Richtung von 1,33 USD an, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Die 1,33er-Marke dürfte heute nachhaltig überwunden werden.
In Griechenland scheint Bewegung in die Verhandlungen zu kommen, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt. So hätten sich die dortigen Parteien wohl auf einen Großteil der notwendigen Reformen einigen können, die Vorraussetzung für ein neues Hilfspaket seien. Ein Knackpunkt bleibe aber die Reform des Rentensystems. Ein wenig mehr Licht ins Dunkle dürfte vielleicht das heute Abend stattfindende Treffen der Euro-Finanzminister in Brüssel bringen.
In Polen habe die Notenbank erwartungsgemäß den Leitzins bei 4,5% gelassen. Auch für die kommenden Monate rechne man mit keinem Schritt der Währungshüter. Der Polnische Zloty (PLN) habe im Verlauf des Tages zum Euro nachgegeben. Mehr als mit einer Gegenbewegung nach den massiven Gewinnen in diesem Jahr rechne man allerdings nicht, vielmehr dürfte der Zloty im Verlauf des Jahres weiter zulegen.
Das Statistische Bundesamt habe gestern die vorläufigen Daten zum Außenhandel 2011 veröffentlicht. Dabei hätten in Deutschland die Exporte erstmals die Schwelle von 1 Billionen EUR überstiegen. Im Vergleich zum Vorjahr entspreche dies einem Plus von 11,4%. Die Importe aus Ländern der Eurozone hätten sogar um 12,9% angezogen, während das Plus bei den Exporten lediglich 8,6% betragen habe. Der Handelsbilanzüberschuss zur Eurozone habe aber immer noch 19,4 Mrd. EUR betragen. Gerade mit Blick auf die wirtschaftliche Schwäche in Südeuropa und die wohl robuste Binnenkonjunktur Deutschlands sei 2012 nicht mit einer Verschlechterung der Relation zu rechnen.
In China habe im Januar die Inflation mit einem Anstieg von 4,1% auf 4,5% gg. Vj. (Konsens: 4,0%) überrascht. Eine weitere geldpolitische Lockerung durch die Notenbank werde dadurch erschwert. (09.02.2012/ac/a/m)
Die 1,33er-Marke dürfte heute nachhaltig überwunden werden.
In Polen habe die Notenbank erwartungsgemäß den Leitzins bei 4,5% gelassen. Auch für die kommenden Monate rechne man mit keinem Schritt der Währungshüter. Der Polnische Zloty (PLN) habe im Verlauf des Tages zum Euro nachgegeben. Mehr als mit einer Gegenbewegung nach den massiven Gewinnen in diesem Jahr rechne man allerdings nicht, vielmehr dürfte der Zloty im Verlauf des Jahres weiter zulegen.
Das Statistische Bundesamt habe gestern die vorläufigen Daten zum Außenhandel 2011 veröffentlicht. Dabei hätten in Deutschland die Exporte erstmals die Schwelle von 1 Billionen EUR überstiegen. Im Vergleich zum Vorjahr entspreche dies einem Plus von 11,4%. Die Importe aus Ländern der Eurozone hätten sogar um 12,9% angezogen, während das Plus bei den Exporten lediglich 8,6% betragen habe. Der Handelsbilanzüberschuss zur Eurozone habe aber immer noch 19,4 Mrd. EUR betragen. Gerade mit Blick auf die wirtschaftliche Schwäche in Südeuropa und die wohl robuste Binnenkonjunktur Deutschlands sei 2012 nicht mit einer Verschlechterung der Relation zu rechnen.
In China habe im Januar die Inflation mit einem Anstieg von 4,1% auf 4,5% gg. Vj. (Konsens: 4,0%) überrascht. Eine weitere geldpolitische Lockerung durch die Notenbank werde dadurch erschwert. (09.02.2012/ac/a/m)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 1,25781 | 1,26807 | -0,01026 | -0,81% | 23.05./16:43 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| EU0009652759 | 965275 | 1,47 | 1,26 | |
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