EUR/CHF hält sich weiter im Vorhof der 1,20
21.02.12 12:46
UniCredit Research
München (www.aktiencheck.de) - Bei EUR/CHF ist die Lage seit Wochen unverändert, so die Analysten von UniCredit Research.
Seit die SNB im Rahmen ihrer geldpolitischen Lagebeurteilung Mitte Dezember 2011 beschlossen habe, das Mindestkursziel von 1,20 in EUR/CHF beizubehalten, sei zur oberen Seite so gut wie gar nichts mehr gegangen. Erst recht nichts mehr gegangen sei ab dem 9. Januar, als SNB-Präsident Hildebrand wegen eines Privatgeschäftes seiner Ehefrau zurückgetreten sei und die Märkte angefangen hätten, auf eine weniger starke SNB-Abwehr zu spekulieren. Wenig beeindruckt hätten sie sich von den bisherigen Aussagen des SNB-Vize Jordan gezeigt, an der Ankündigung, alles zur Verteidigung der 1,20 zu unternehmen, festhalten zu wollen. In der Tat seien seither mehrere Versuche erfolgt, den Widerstand der SNB ganz vorsichtig anzutesten. Da keine Ad-hoc-Reaktionen stattgefunden hätten, würden die Analysten aber davon ausgehen, dass ein ernsthafter Angriff auf die 1,20 bisher nicht stattgefunden habe.
Immerhin hätten die Märkte in den vergangenen Tagen davon abgerückt, das Vorfeld der 1,20 regelrecht zu belagern. Dies möge aber auch mit dem nachlassenden Abwärtsdruck auf den Euro im Allgemeinen zusammenhängen. Für den restlichen Wochenverlauf sehe man durchaus die Möglichkeit für eine Etablierung knapp unterhalb 1,21. Mehr dürfte vorerst nicht drin sein, da die Risiken beim Euro bis mindestens April zur unteren Seite gerichtet bleiben würden. Ab Anfang März jedoch könnte der Franken unter freiwilliger Mithilfe der Märkte durchaus schwächer notieren, da bereits die nächste geldpolitische Lagebeurteilung der SNB kurze Zeit später anstehe und man erneut auf eine Anhebung des SNB-Mindestkursziels spekulieren dürfte, sofern die konjunkturellen Stimmungsindikatoren in der Schweiz einigermaßen gedrückt und die Preisentwicklung ebenfalls abwärts gerichtet bleiben würden. (21.02.2012/ac/a/m)
Seit die SNB im Rahmen ihrer geldpolitischen Lagebeurteilung Mitte Dezember 2011 beschlossen habe, das Mindestkursziel von 1,20 in EUR/CHF beizubehalten, sei zur oberen Seite so gut wie gar nichts mehr gegangen. Erst recht nichts mehr gegangen sei ab dem 9. Januar, als SNB-Präsident Hildebrand wegen eines Privatgeschäftes seiner Ehefrau zurückgetreten sei und die Märkte angefangen hätten, auf eine weniger starke SNB-Abwehr zu spekulieren. Wenig beeindruckt hätten sie sich von den bisherigen Aussagen des SNB-Vize Jordan gezeigt, an der Ankündigung, alles zur Verteidigung der 1,20 zu unternehmen, festhalten zu wollen. In der Tat seien seither mehrere Versuche erfolgt, den Widerstand der SNB ganz vorsichtig anzutesten. Da keine Ad-hoc-Reaktionen stattgefunden hätten, würden die Analysten aber davon ausgehen, dass ein ernsthafter Angriff auf die 1,20 bisher nicht stattgefunden habe.
Immerhin hätten die Märkte in den vergangenen Tagen davon abgerückt, das Vorfeld der 1,20 regelrecht zu belagern. Dies möge aber auch mit dem nachlassenden Abwärtsdruck auf den Euro im Allgemeinen zusammenhängen. Für den restlichen Wochenverlauf sehe man durchaus die Möglichkeit für eine Etablierung knapp unterhalb 1,21. Mehr dürfte vorerst nicht drin sein, da die Risiken beim Euro bis mindestens April zur unteren Seite gerichtet bleiben würden. Ab Anfang März jedoch könnte der Franken unter freiwilliger Mithilfe der Märkte durchaus schwächer notieren, da bereits die nächste geldpolitische Lagebeurteilung der SNB kurze Zeit später anstehe und man erneut auf eine Anhebung des SNB-Mindestkursziels spekulieren dürfte, sofern die konjunkturellen Stimmungsindikatoren in der Schweiz einigermaßen gedrückt und die Preisentwicklung ebenfalls abwärts gerichtet bleiben würden. (21.02.2012/ac/a/m)
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