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Dürr will zweistellig wachsen




26.01.11 17:15
TradeCentre.de

Lichtenstein (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "TradeCentre.de" empfehlen nicht investierten Anlegern bei der Dürr-Aktie auf aktuellem Kursniveau zuzugreifen.

Die Geschäfte des Automobilausrüsters aus dem schwäbischen Bietigheim-Bissingen würden wie am Schnürchen laufen. Ralph Heuwing, Finanzvorstand von Dürr, zeige sich im Hintergrundgespräch mit "TradeCentre.de" optimistisch für das Jahr 2011. "Der erheblich verstärkte Auftragseingang aus dem vergangenen Jahr wird sich in diesem Jahr spürbar auf das Umsatzwachstum niederschlagen." In den ersten neun Monaten des Jahres 2010 sei der Ordereingang um 30 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro geklettert. Der Auftragsbestand habe per Ende September knapp 1,3 Milliarden Euro betragen.

Für das Gesamtjahr 2010 habe das Unternehmen ein Plus beim Auftragseingang von 15 bis 20 Prozent in Aussicht gestellt. "Der Ordereingang entwickelte sich auch im Schlussquartal erfreulich. Ende des dritten Quartals lagen Absichtserklärungen für neue Aufträge im Volumen von 280 Millionen Euro vor, mehr als doppelt so viel wie gegen Ende des zweiten Quartals", erkläre der Finanzchef. Mehr als die Hälfte der neuen Aufträge resultiere aus den Emerging Markets, insbesondere aus China. Aber auch aus Ländern wie Indien, Brasilien, Mexiko und Osteuropa. "Der positive Trend hält insgesamt an. Wir sehen keine Anzeichen für eine Abschwächung der Nachfrage."

Die hohen Auftragseingänge des vergangenen Jahres würden in 2011 zu einem Umsatzplus im zweistelligen Prozentbereich führen, sage Heuwing. Die EBIT-Marge solle sich gegenüber dem Vorjahr signifikant verbessern. 2010 dürfte Dürr einen Umsatz von rund 1,2 Milliarden Euro erzielt und ein EBIT von 30 Millionen Euro eingefahren haben. Das Nettoergebnis erwarte der Vorstand wie geplant leicht positiv. 2009 hätten die Schwaben aufgrund der Verlustsituation keine Dividende ausgeschüttet. "Grundsätzlich wollen wir die Dividendenauszahlung wieder aufnehmen und zwischen 30 und 40 Prozent des Jahresgewinns ausschütten."

Für 2011 würden Analysten ein EBIT von circa 50 Millionen Euro erwarten. Dieses Niveau werde auch von Heuwing angestrebt. Der Finanzvorstand zeige sich zudem zuversichtlich in den kommenden Jahren weiter zu wachsen. Bislang habe das Management ein jährliches Wachstum von fünf bis zehn Prozent in Aussicht gestellt. Das könnte auch für die Folgejahre nach 2011 etwas zu konservativ sein. Die EBIT-Marge solle sich mittelfristig auf sechs Prozent verbessern. Heuwing rechne mit dem Erreichen dieser Marge erstmals ab dem Jahr 2013.

Parallel zum organischen Wachstum setze der Vorstand auf Akquisitionen, um einerseits das Wachstum zu beschleunigen und andererseits kleine Arrondierungen im Kerngeschäft auszunutzen sowie den Fokus auf Umwelttechnik zu richten. "Wir schauen uns intensiv nach geeigneten Kandidaten um und wollen wir über eine "Buy and Build-Strategie" die Umwelttechnik forcieren", erläutere der CFO. Die Zielunternehmen würden zwischen 15 und 20 Millionen Euro umsetzen und sollten im Bereich der Energiegewinnung aus Abwärme tätig sein. "In diesem Bereich gibt es sowohl in den traditionellen Märkten als auch in den Emerging Markets ein sehr großes Potenzial."

Zukäufe finanziere das Unternehmen aus der Anleihe, die im letzten Jahr ausgegeben worden sei. Durch die Transaktion seien 225 Millionen Euro eingenommen worden. Damit habe die teure Vorgängeranleihe komplett zurückbezahlt werden können. Durch die günstigere Refinanzierung würden in diesem Jahr circa vier Millionen Euro eingespart. Bankschulden weise Dürr derzeit keine aus. "Wir sind nunmehr langfristig sehr gut finanziert und haben einen nennenswerten Spielraum, um Übernahmen zu finanzieren", so Heuwing.

Der knapp 6.000 Mann starke Automobilausrüster profitiere von der starken Erholung der Autohersteller. Zumindest die Jahre 2011 und 2012 dürften für die Schwaben sehr gut ausfallen. Das mit rund 420 Millionen Euro kapitalisierte Unternehmen sei mit einem KGV von zwölf für 2012 nicht zu teuer. Die von den Experten in der Krise bei Tiefstkursen von sieben Euro empfohlene Aktie, habe sich sehr gut entwickelt und dürfte über weiteres Kurspotenzial bis 30 Euro verfügen.

Nicht investierte Anleger greifen bei der Dürr-Aktie auf aktuellem Kursniveau zu, so die Experten von "TradeCentre.de". (Analyse vom 26.01.2011) (26.01.2011/ac/a/nw)

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Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
32,99 € 34,15 € -1,16 € -3,40% 17.05./20:30
 
ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE0005565204 556520 49,85 € 27,30 €
Metadaten
Ratingstufe:kaufen
Handelsplatz Letzter Veränderung  Zeit
 
Tradegate (RT)
32,72 € -3,96%  17.05.19
Berlin 33,85 € +0,50%  17.05.19
Nasdaq OTC Other 37,65 $ 13.05.19
Hannover 33,10 € -2,01%  17.05.19
Hamburg 33,03 € -2,16%  17.05.19
Düsseldorf 33,11 € -3,16%  17.05.19
München 33,00 € -3,25%  17.05.19
Xetra 32,99 € -3,40%  17.05.19
Frankfurt 32,93 € -3,54%  17.05.19
Stuttgart 32,70 € -4,25%  17.05.19
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