Datron nicht schlecht, aber zu teuer
06.04.11 09:48
Prior Börse
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die Experten der "Prior Börse" empfehlen die Aktie der Datron AG (ISIN DE000A0V9LA7 / WKN A0V9LA) nicht zu zeichnen.
Die Datron AG sei Hersteller von rechnergesteuerten (CNC) Fräsmaschinen. Im letzten Jahr habe die Gesellschaft 21 Mio. Euro umgesetzt und nach Steuern 1,4 Mio. Euro verdient. Damit zähle man eher zu den kleineren Anbietern der Branche. Das MDAX-Unternehmen GILDEMEISTER sei mit Erlösen von knapp 1,4 Mrd. Euro etwa um den Faktor 60 größer.
Vorstandschef Arne Brüsch verweise stolz auf Innovationspreise. Ihm würden 84% der Anteile gehören und er sei 2009 als "Hessischer Unternehmer des Jahres" ausgezeichnet worden. Das Unternehmen sehe sich bei Fertigungsprozessen für Elektronikgehäuse als führend. Jedes Jahr würde ein Millionenbetrag in Forschung und Entwicklung investiert.
Im Rezessionsjahr 2009 sei auch bei Datron der Umsatz um ein gutes Drittel eingebrochen. Aufgrund der anziehenden Konjunktur und neu in den Markt eingeführten Produkten erscheine es jedoch machbar, dass im laufenden Turnus der Umsatz um ca. 50% auf gut 30 Mio. Euro klettere. Als EBIT-Marge würden die Experten 10% unterstellen. Im bisher margenträchtigsten Jahr habe man 8,8% geschafft. Die Baader Bank sei Konsortialführer und prognostiziere in einem flotten Aktien-Research zum IPO für die nächsten Jahre Margen von bis zu 25%.
Den Experten zufolge werde das Unternehmen unter günstigen Umständen in absehbarer Zukunft operativ zwischen 3 und 4 Mio. Euro verdienen können. In der Vergangenheit habe das Unternehmen tatsächlich im Durchschnitt jedes Jahr um über 10% wachsen können. Unterm Strich würden in 2011 rund 2 Mio. Euro hängen bleiben. Das KGV setze man vorsichtig mit 10 an, aufgrund der schwankungsanfälligen Branche. Die Experten kämen auf einen angemessenen Unternehmenswert von ca. 20 Mio. Euro. Die Preisspanne, zu der die Aktien noch bis Montag, den 11.04.2011, gezeichnet werden könnten, entspreche einem Börsenwert zwischen 46 und 52 Mio. Euro. Nach Ansicht der Experten sei das zuviel. Datron wolle durch den Börsengang bis zu 13 Mio. Euro einnehmen, davon flössen bis zu 2 Mio. Euro in die Taschen der Altaktionäre. Das eingenommene Geld solle vor allem in Neuentwicklungen gesteckt werden.
Die Experten der "Prior Börse" raten die Aktie von Datron nicht zu zeichnen. Ihrer Meinung nach dürfte die Aktie später an der Börse günstiger zu haben sein. (Ausgabe 27 vom 06.04.2011) (06.04.2011/ac/a/n)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Die Datron AG sei Hersteller von rechnergesteuerten (CNC) Fräsmaschinen. Im letzten Jahr habe die Gesellschaft 21 Mio. Euro umgesetzt und nach Steuern 1,4 Mio. Euro verdient. Damit zähle man eher zu den kleineren Anbietern der Branche. Das MDAX-Unternehmen GILDEMEISTER sei mit Erlösen von knapp 1,4 Mrd. Euro etwa um den Faktor 60 größer.
Vorstandschef Arne Brüsch verweise stolz auf Innovationspreise. Ihm würden 84% der Anteile gehören und er sei 2009 als "Hessischer Unternehmer des Jahres" ausgezeichnet worden. Das Unternehmen sehe sich bei Fertigungsprozessen für Elektronikgehäuse als führend. Jedes Jahr würde ein Millionenbetrag in Forschung und Entwicklung investiert.
Den Experten zufolge werde das Unternehmen unter günstigen Umständen in absehbarer Zukunft operativ zwischen 3 und 4 Mio. Euro verdienen können. In der Vergangenheit habe das Unternehmen tatsächlich im Durchschnitt jedes Jahr um über 10% wachsen können. Unterm Strich würden in 2011 rund 2 Mio. Euro hängen bleiben. Das KGV setze man vorsichtig mit 10 an, aufgrund der schwankungsanfälligen Branche. Die Experten kämen auf einen angemessenen Unternehmenswert von ca. 20 Mio. Euro. Die Preisspanne, zu der die Aktien noch bis Montag, den 11.04.2011, gezeichnet werden könnten, entspreche einem Börsenwert zwischen 46 und 52 Mio. Euro. Nach Ansicht der Experten sei das zuviel. Datron wolle durch den Börsengang bis zu 13 Mio. Euro einnehmen, davon flössen bis zu 2 Mio. Euro in die Taschen der Altaktionäre. Das eingenommene Geld solle vor allem in Neuentwicklungen gesteckt werden.
Die Experten der "Prior Börse" raten die Aktie von Datron nicht zu zeichnen. Ihrer Meinung nach dürfte die Aktie später an der Börse günstiger zu haben sein. (Ausgabe 27 vom 06.04.2011) (06.04.2011/ac/a/n)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
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mehr >Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 11,90 € | 12,00 € | -0,10 € | -0,84% | 23.05./13:17 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE000A0V9LA7 | A0V9LA | 12,66 € | 8,67 € | |
Metadaten
| Ratingstufe: | nicht zeichnen |
Werte im Artikel
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