DF Deutsche Forfait schwache vorläufige Zahlen für Q4
08.03.11 09:19
Warburg Research
Hamburg (aktiencheck.de AG) - Malte Schaumann, Analyst von Warburg Research, stuft die DF Deutsche Forfait-Aktie unverändert mit dem Rating "kaufen" ein.
Deutsche Forfait habe heute schwächer als erwartete vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2010 vorgelegt. Der Jahresüberschuss habe in Q4 nur bei EUR 0,1 Mio. und damit unter dem Niveau der Vorquartale gelegen (EUR 0,5 Mio. in Q2 und Q3). Ein Rückgang gegenüber dem starken Q4 2009 sei aufgrund der ungewöhnlich hohen Marge im Vorjahreszeitraum bereits erwartet worden.
Ursächlich für das niedrige Ergebnis sei ein schwacher Geschäftsmix im Vorquartal, der zu einer niedrigen Forfaiting-Marge von nur 1,5% geführt habe (1,9% nach neun Monaten). Hinzu sei noch eine vom Unternehmen erwähnte höher als übliche Verlagerung von Ergebnisbeiträgen einiger Transaktionen von Q4 nach Q1 gekommen. Die Kosten scheinen sich im Rahmen der Erwartungen entwickelt zu haben, so die Analysten von Warburg Research.
Die recht schwache Performance bis Ende 2010 (abgesehen von Q1) indiziere Herausforderungen im Vertrieb des Unternehmens, die jedoch bereits vom Unternehmen identifiziert worden seien. In Q3/Q4 seien bereits erste Maßnahmen eingeleitet worden, die zu einer leichten Verbesserung gegen Ende des Jahres geführt hätten.
Damit sollte innerhalb des Jahres 2011 ein Turnaround in der Geschäftsentwicklung realisiert werden. Durch die weiterhin hohe Attraktivität von Außenhandelsforderungen (höhere Rendite gegenüber Staatsanleihen bei vergleichbaren Risiken), sei nicht zu erwarten, dass sich die Kundenwahrnehmung gegenüber dieser Art Anlageklasse verschlechtert habe.
Folglich sollte eine Verbesserung in der Unternehmensorganisation ab 2011 zu steigenden Volumen führen. Die Stärkung der regionalen Präsenz (in den letzten Jahren seien z.B. neue Büros in Brasilien und Ghana eröffnet worden) sollte dem Unternehmen im Allgemeinen eine gute Basis für höhere Geschäftsaktivitäten bieten. Durch die schlanken Kostenstrukturen sollte ein signifikanter Teil vom Bruttoertrag des zusätzlichen Volumens die Bottom Line positiv beeinflussen.
So würde z.B. ein Anstieg im Forfaiting-Volumen von ca. 15% zu einen um rund 60% höheren Jahresüberschuss führen (Basis: Zahlen 2010). Damit sollte der Geschäftszyklus der Deutschen Forfait in 2010 die Talsohle erreicht haben, ein Jahr später als bei den meisten anderen Unternehmen.
Das Unternehmen dürfte an seiner Dividendenpolitik mit einer Ausschüttungsquote von 50% festhalten. Damit werde die Dividende auf EUR 0,15 je Aktie geschätzt und entspreche einer Rendite von 2,8%. Niedrigere Schätzungen für 2011 und 2012 würden die derzeit schwächer als erwartete Geschäftsentwicklung reflektieren. Das Kursziel werde leicht von EUR 8,00 auf EUR 7,70 verringert.
Die Kaufempfehlung für die DF Deutsche Forfait-Aktie wird angesichts eines Kurspotenzials von rund 40% beibehalten, so die Analyten von Warburg Research. (Analyse vom 08.03.2011) (08.03.2011/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen halten an dem analysierten Unternehmen eine Beteiligung in Höhe von mindestens 1 Prozent des Grundkapitals.
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens.
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen betreuen die analysierte Gesellschaft am Markt. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Deutsche Forfait habe heute schwächer als erwartete vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2010 vorgelegt. Der Jahresüberschuss habe in Q4 nur bei EUR 0,1 Mio. und damit unter dem Niveau der Vorquartale gelegen (EUR 0,5 Mio. in Q2 und Q3). Ein Rückgang gegenüber dem starken Q4 2009 sei aufgrund der ungewöhnlich hohen Marge im Vorjahreszeitraum bereits erwartet worden.
Ursächlich für das niedrige Ergebnis sei ein schwacher Geschäftsmix im Vorquartal, der zu einer niedrigen Forfaiting-Marge von nur 1,5% geführt habe (1,9% nach neun Monaten). Hinzu sei noch eine vom Unternehmen erwähnte höher als übliche Verlagerung von Ergebnisbeiträgen einiger Transaktionen von Q4 nach Q1 gekommen. Die Kosten scheinen sich im Rahmen der Erwartungen entwickelt zu haben, so die Analysten von Warburg Research.
Die recht schwache Performance bis Ende 2010 (abgesehen von Q1) indiziere Herausforderungen im Vertrieb des Unternehmens, die jedoch bereits vom Unternehmen identifiziert worden seien. In Q3/Q4 seien bereits erste Maßnahmen eingeleitet worden, die zu einer leichten Verbesserung gegen Ende des Jahres geführt hätten.
Damit sollte innerhalb des Jahres 2011 ein Turnaround in der Geschäftsentwicklung realisiert werden. Durch die weiterhin hohe Attraktivität von Außenhandelsforderungen (höhere Rendite gegenüber Staatsanleihen bei vergleichbaren Risiken), sei nicht zu erwarten, dass sich die Kundenwahrnehmung gegenüber dieser Art Anlageklasse verschlechtert habe.
So würde z.B. ein Anstieg im Forfaiting-Volumen von ca. 15% zu einen um rund 60% höheren Jahresüberschuss führen (Basis: Zahlen 2010). Damit sollte der Geschäftszyklus der Deutschen Forfait in 2010 die Talsohle erreicht haben, ein Jahr später als bei den meisten anderen Unternehmen.
Das Unternehmen dürfte an seiner Dividendenpolitik mit einer Ausschüttungsquote von 50% festhalten. Damit werde die Dividende auf EUR 0,15 je Aktie geschätzt und entspreche einer Rendite von 2,8%. Niedrigere Schätzungen für 2011 und 2012 würden die derzeit schwächer als erwartete Geschäftsentwicklung reflektieren. Das Kursziel werde leicht von EUR 8,00 auf EUR 7,70 verringert.
Die Kaufempfehlung für die DF Deutsche Forfait-Aktie wird angesichts eines Kurspotenzials von rund 40% beibehalten, so die Analyten von Warburg Research. (Analyse vom 08.03.2011) (08.03.2011/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen halten an dem analysierten Unternehmen eine Beteiligung in Höhe von mindestens 1 Prozent des Grundkapitals.
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens.
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen betreuen die analysierte Gesellschaft am Markt. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 3,50 € | 3,56 € | -0,06 € | -1,69% | 23.05./13:37 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0005488795 | 548879 | 5,39 € | 2,60 € | |
Metadaten
| Ratingstufe: | kaufen | ||||||
| Ratingentwicklung: | reiterated | ||||||
| Kurs: | 5.55 | ||||||
| Kursziel: | 7.7 - 0 | ||||||
| Kursziel (alt): | 8 - 0 | ||||||
| Kursziel Einheit: | EUR - Euro | ||||||
| KGV: | 12,9 | ||||||
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