DAX im frühen Handel schwächer - Hellas strapaziert Anleger-Nerven


07.02.12 10:58
IG Markets

Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Nach einer zunächst festen Eröffnung fällt der deutsche Aktienmarkt im frühen Handel zurück, so Gregor Kuhn, Marktanalyst von IG Markets.

Vor allem das nicht enden wollende Gezerre in Griechenland laste bis auf Weiteres auf der Stimmung der Marktteilnehmer. Die Parteiführer der griechischen Regierungskoalition würden nach wie vor keinen Konsens auf die von der Troika geforderten Spar- und Reformmaßnahmen finden. Eine Einigung hätte bereits am gestrigen Tag vorgelegen. Zumindest habe am Montag die von der Euro-Gruppe gesetzte Deadline geendet. Erste Ergebnisse würden nun für den späten Nachmittag erwartet. Ohne Einigung auf das ambitionierte Reform- und Sparpaket wäre der Mittelmeerstaat bankrott, da das zweite Hilfspaket im Volumen von 130 Mrd. Euro bei einem Scheitern nicht zur Auszahlung käme. Das Hängen und Würgen gehe also weiter. Ende offen.

Der DAX notiere am frühen Vormittag bei 6.720 Punkten um 0,6 Prozent schwächer. Der EURO STOXX verliere 0,4 Prozent auf 2.497 Zähler. Die Europäische Gemeinschaftswährung liege kaum verändert bei 1,3130 US-Dollar vor. Goldunzen würden aktuell 0,1 Prozent auf 1.722 US-Dollar gewinnen. (07.02.2012/ac/a/m)




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